26.03.2022 10:30 |

Gespräche laufen

Am Bundesheer soll Windkraft nicht scheitern

Die Diskussion um Windräder in Salzburg nimmt wieder Fahrt auf. Die Debatte war 2017 zu Ende, nachdem das Bundesheer Windkraft-Pläne auf dem Thalgauer Lehmberg zerschlug. Nun laufen wieder Gespräche. Zwar sieht das Heer schwarz für Windkraft am Lehmberg, gibt dafür grünes Licht für andere Standorte
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Von 2003 bis 2017 gab es in Salzburg viele Anläufe für den Bau von Windrädern. Und doch steht bis heute kein Einziges in Salzburg. Beim Bau-Versuch auf dem Thalgauer Lehmberg stellte sich das Bundesheer quer: Ein Bau würde das Luft-Radar auf dem Kolomansberg behindern, hieß es.

Diskussion flammt wieder auf

Thalgaus Bürgermeister Johann Grubinger und das Land rollen die Diskussion nun wieder auf. Umwelt-Landesreferent Heinrich Schellhorn (Grüne) bestätigt gegenüber der „Krone“ laufende Gespräche. „Die Hürden sind, glaube ich, überwindbar und der Einwand des Heeres nicht absolut“, so der Landesvize. Für das Bundesheer ist die Situation jedoch klar: „Am Lehmberg würde es zu nicht akzeptablen Störungen kommen. Aber es gibt am Kolomansberg Bereiche, wo seit Jahren klar ist, dass hier Windräder nicht stören würden, sagt Oberst Michael Bauer vom Verteidigungsministerium.

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