So, 22. Juli 2018

Trotz Waffenverbot

16.05.2011 16:50

Mit Gaspistole herumgeballert - Festnahme in Graz

Die "Steirerkrone" hat schon mehrmals die unzumutbaren Zustände vor dem Billa-Markt am Grazer Hauptplatz aufgezeigt. Und am Wochenende ist es dort schon wieder zu einem aufsehenerregenden Zwischenfall gekommen: Ein 27-Jähriger soll mit einer Gaspistole herumgeballert haben. Er wurde festgenommen.

Beim Schützen, der am Sonntagabend angeblich mehrmals in einen Mistkübel schoss, soll es sich um einen jener Junkies handeln, die dort Tag für Tag herumlungern.

Mann angezeigt
Verängstigte Passanten alarmierten die Polizei, die dem 27-Jährigen die Gaspistole sofort abnahm und ihn zur Einvernahme auf die Dienststelle brachte. Danach stellte sich heraus, dass gegen den Grazer, der als Beruf "Pensionist" angab, bereits ein Waffenverbot besteht. Er wurde nach der Befragung auf freien Fuß gesetzt und angezeigt.

Aktion scharf ab Ende Mai
In jüngster Zeit ist die Situation vor dem Billa eskaliert. So wurde - wie berichtet - einer Verkäuferin von einer der zwielichtigen Gestalten, die sich dort aufhalten, in die Hand gebissen und eine Kollegin mit einem Rucksack attackiert (siehe Infobox). Dazu kommt noch, dass im Bereich des Supermarkts eifrig mit Drogen gedealt wird und Junkies beim Eingang ihre Notdurft verrichten. Aufgrund der Beschwerdeflut hat Bürgermeister Siegfried Nagl mit der Polizei jetzt eine Aktion scharf vereinbart, die Ende Mai gestartet werden soll.

von Peter Riedler, "Steirerkrone"
Symbolbild

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.