09.01.2022 11:00 |

Bus und Bahn

Virus-Notfallpläne für Salzburger Öffis

Was bei den öffentlichen Verkehrsmittel passiert, wenn die Omikron-Welle voll einschlägt und viele Mitarbeiter krank oder in Quarantäne sind, sieht man in Ländern mit hohen Fallzahlen. Ausfälle sollen in Salzburg so lange wie möglich vermieden werden. Sowohl Salzburg AG als auch ÖBB setzten auf Teams und Masken.

Die Situation für die Betreiber der öffentlichen Verkehrsmittel ist nach knapp zwei Jahren Pandemie keine neue mehr. Die Wucht mit der die Omikronwelle das Land treffen könnte, aber schon. Andere Länder in Europa, die von der neuen Welle bereits voll erfasst wurden, kämpfen wegen der vielen Personalausfälle mit den Fahrplänen in allen Bereichen. Das soll in Salzburg so lange wie möglich vermieden werden. Die Salzburg AG als Betreiberin der Obusse und der Lokalbahn hat bereits seit Beginn ein mehrstufiges Konzept zur Fahrplananpassung, falls es zu Ausfällen kommt. Um die Mitarbeiter zu schützen, wurden die Maßnahmen nun aber verschärft. „So gilt etwa am gesamten Betriebsgelände FFP2-Maskenpflicht in Innen- und Außenbereichen“, berichtet Saskia Heller. Weiters gibt es keine direkte Übernahme bei den Schichten, genaue Kontrollen bei den 3G-Nachweisen oder auch Entflechtungen in Aufenthaltsräumen. Weiters wird in festen Teams gearbeitet.

Noch kommt es zu keinen Personal-Problemen
Ähnlich gehen die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) an die Bedrohung heran. Fixe Teams bilden geschützte Blasen, FFP2-Maskenpflicht gilt im Inneren, Homeoffice wo es möglich ist. So sollen Sofortmaßnahmen bei Verdachtsfällen die Züge und Busse am Laufen halten. Auch hier wurde durch Omikron noch einmal nachgeschärft. Beide Unternehmen berichten, dass es bisher noch zu keinen Problemen wegen Personalausfällen durch die neue Virusvariante gekommen sei.

Auch wichtig: Die Salzburg AG hat in allen Bereichen der kritischen Infrastruktur Teams gebildet. Fällt eine Warte etwa aus, kann eine andere sofort einspringen.

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