Gefälschte Bestätigung

„Christkind-Falle“ im Internet: Polizei warnt nun

Keine Spur von Weihnachtsruhe herrscht derzeit bei der Polizei. Vor allem dreiste Betrüger sorgen in der vermeintlich stillsten Zeit des Jahres für Hochbetrieb bei den Ermittlern. Getrickst wird im Internet auf Käufer- und Verkäuferseite, aber - besonders ärgerlich - auch auf Kosten von hilfespendenden Organisationen.

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So warnt aktuell etwa das heimische Hilfswerk, dass vermehrt in St. Pölten schamlose Betrüger in ihrem Namen unterwegs sind. Bei der Polizei gingen zahlreiche Meldungen über falsche Spendensammler ein, die von Haus zu Haus gingen. „Diese Art von Sammlungen betreiben wir gar nicht“, stellt das Hilfswerk klar.

Schnäppchen als Betrugsfalle
Doch nicht nur direkt vor ihren Häusern wurden Leute abgezockt, sondern auch im Internet. Denn auf der Suche nach einem Last-Minute-Schnäppchen für den Gabentisch tappten zuletzt viele in die Betrugsfalle. Besonders Unterhaltungselektronik zählt zu den beliebtesten Lockmitteln von Kriminellen. Eine 40-Jährige aus dem Bezirk Melk geriet beispielsweise beim Kauf eines iPhones auf einer Online-Plattform an einen Betrüger. Sie überwies 450 Euro, das ersehnte Smartphone erhielt die Frau aber nie. Auf Drängen der Betroffenen überwies der deutsche Händler zwar 100 Euro retour, auf den Restbetrag wartet das Opfer aber noch immer.

Auch Käufer als Betrüger
Dass auch Käufer selbst tricksen, bewies ein gebürtiger Lilienfelder. Der Verdächtige einigte sich via Facebook mit einer Frau über den Kaufpreis von 950 Euro für einen Computer. Als Bestätigung schickte er ihr eine Überweisungsbestätigung. Zu spät stellte sich heraus, dass diese gefälscht war. Der Computer war bereits auf dem Postweg – nach Erhalt des Pakets brach der Mann dann jeglichen Kontakt ab. Auch in diesem Fall ermittelt nun die Polizei.

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