12.12.2021 21:00 |

Neues Gemeindebad

Bürger spendeten rascher als erwartet

Die kleine Gemeinde Unken im Pinzgauer Saalachtal sorgte im heurigen Sommer für Furore. Ein Bürgerbeteiligunsmodell über 200.000 Euro sollte zu einem wichtigen Baustein für das neue Schwimmbad „Bad Unken“ werden. Bis Weihnachten wollte die Gemeinde die Spenden zusammen haben –die Bürger waren schneller.

Florian Jurtisch hat sich getäuscht. Im positiven Sinn. Eigentlich wollte der ÖVP-Bürgermeister von Unken die 200.000 Euro bis Weihnachten, maximal Ende des Jahres, von seinen Gemeindebürgern zusammen haben. Geworden ist es aber schon der 3. Dezember. Jeder der knapp 2000 Unkener hat rechnerisch somit 100 Euro gespendet. Der Traum vom neuen Gemeindeschwimmbad - samt Rutsche, Restaurant, Freizeit- und Physiotherapie-Bereich ist zum greifen. Wichtig waren die Spenden der Bürger auch, um die Förderung des Landes über weitere 200.000 Euro für das vier Millionen Euro teure Projekt zu bekommen. Die Bagger können, wenn nichts mehr schief geht, somit im Spätsommer 2022 auffahren. Weitere Ausbauten des neuen „Bad Unken“ sind laut Juritsch übrigens angedacht.

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