10.12.2021 10:00 |

Verlängerter Lockdown

Die Inzidenz muss weiter nach unten gehen

Die Zahl der Neuinfektionen in Salzburg sinkt derzeit stetig und teils auch rasant. Für den Mediziner Friedrich Hoppichler sollte die 300er-Grenze bei der Inzidenz unterschritten werden um weitere Öffnungsschritte zu planen. Durch den verlängerten Lockdown soll die Inzidenz im Jänner um 80 niedriger sein, als ohne.
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Salzburg hat sich am Mittwoch, wie berichtet, für einen verlängerten Lockdown in Gastro und Hotellerie entschieden, um mit einem Polster in den Jänner zu starten. Laut Rechenmodellen, die das Land als interne Grundlage verwendet, könnte die 7-Tage-Inzidenz rund um den 9. Jänner durch die Verlängerung um bis zu 80 Punkte niedriger liegen, als wenn sofort aufgesperrt werden würde. Landeshauptmann Wilfried Haslauer betonte, unbedingt ein weiteren Lockdown verhindern zu wollen – aber auch, dass Prognosen schwer zu fällen sind. Gerade die Omikron-Variante gilt als große Unbekannte.

Laut Friedrich Hoppichler, ärztlicher Direktor der Barmherzigen Brüder, sollten die Experten die Inzidenz auch weiterhin gut im Auge behalten. „Ein Wert unter 300 wäre gut, um weitere Öffnungsschritte zu planen“, sagt der Salzburger Mediziner.

Weniger Patienten in den Salzburger Spitälern
Von der magischen 300er-Marke ist Salzburg gar nicht mehr so weit entfernt. So lag die 7-Tage-Inzidenz am Donnerstag bei 516, am Montag lag sie noch mehr als 150 Punkte darüber. Und auch in den Spitälern ist erstmals eine leichte Entspannung in Sicht: So lagen am Donnerstag 208 Patienten im Spital, davon 34 auf einer Intensivstation. Das waren am Montag noch 30 Personen mehr.

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