27.11.2021 11:00 |

Ins Guinness Buch:

Die Musik kommt hier aus der Dose

Was als Corona-Langeweile-Aktion startete, endete für Sebastian Rindberger, Johannes Böhm und Florian Stadlbauer im Guinness Buch der Rekorde. Mit Musikeinlagen, gespielt auf Alltagsgegenständen, eroberten die drei sich nicht nur einen Weltrekord. Auch im Internet werden ihre Videos rekordverdächtig oft geklickt.
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„Eigentlich kam uns dieser Gedanke aus Langeweile“, erinnert sich Johannes zusammen mit seinen Chor-Kollegen der Jugendkantorei am Salzburger Dom, Florian und Sebastian. „Durch Zufall haben wir herausgefunden, dass wenn man eine Dose richtig zusammendrückt und dann hineinein bläst, ein Ton dabei zustande kommt“, so der 17-Jährige weiter.

Bei dieser zufälligen Entdeckung sollte es aber nicht bleiben. „Wir haben versucht Lieder darauf nachzuspielen. Das hat wunderbar funktioniert“, so die drei Freunde. Vom Ehrgeiz gepackt, meldeten die drei ihre hitverdächtige Dosen-Musik schließlich vergangenes Jahr zum Weltrekord an. „Das hat einen Vorlauf von sechs Monaten gebraucht. Es muss ein strenges Regelwerk eingehalten werden“, so Sebastian. Die Mühe und Geduld sollte sich lohnen. Bis heute halten die drei Salzburger den Guinness Weltrekord der meisten auf einer Dose gespielten und erkannten Lieder.

Der neugewonnene Ruhm brachte den Dreien vor allem Bekanntheit bei anderen Jugendlichen ein. „Einmal sind wir tatsächlich am Eislaufplatz zusammen erkannt und angesprochen worden“, erzählt Florian. Auf ihrem YouTube Kanal, auf dem sie unter dem Künstlernamen „Risk7“ auftreten, haben sie ihr musikalisches Talent auch schon auf anderen Alltags-Instrumenten bewiesen. Die Karotten-Flöte avancierte nicht nur bei Fans zum Hit, sondern wurde auch von einer großen österreichischen Supermarkt-Kette mit viel Lob bedacht.

Insgesamt sammelten Johannes, Sebastian und Florian mittlerweile fast 20.000 Klicks auf ihre Videos. Und dabei wird es sicher nicht bleiben.

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