28.11.2021 06:26 |

Mit und ohne Termin

Alle Zentren offen: Landesweiter Impftag in Tirol

Das Land Tirol will am heutigen Sonntag mit einem tirolweiten „Impftag“ die Menschen zu einer Impfung gegen das Coronavirus bewegen. Alle neun Impfzentren des Landes werden ihre Tore für Erst-, Zweit- und Drittstiche öffnen. Zudem gibt es eine Schwerpunktaktion im Bezirk Schwaz. Dort wird seit Freitag ohne Anmeldung in 22 Gemeinden geimpft.

Von 9 bis 13 Uhr können alle mit Anmeldung in die Impfzentren kommen, von 13 bis 18 Uhr benötigt man keinen Termin mehr. Das Zentrum in Schwaz wird bis 21 Uhr geöffnet sein. Zur Auswahl stehen die Impfstoffe von Moderna - für über 30-Jährige -, BioNTech/Pfizer und Johnson & Johnson.

Für Kinder zwischen fünf und elf Jahren ist eine Impfung nur nach vorheriger Terminvereinbarung auf www.tirolimpft.at möglich. Diese Möglichkeit besteht in allen Impfzentren mit Ausnahme von Lienz. Bei Kindern unter zwölf Jahren wird ein Drittel der üblichen Dosis des Impfstoffs von BioNTech/Pfizer verwendet, hieß es vom Land.

„Ampelregelung“ am Nachmittag
Damit die Impfwilligen einen Überblick über die Wartezeiten haben, wird ab Sonntag, 13 Uhr, ein Ampelsystem aktiviert, so das Land. Dieses könne direkt auf der Startseite von www.tirolimpft.at im Navigationsbereich unter „Wartezeiten (Impfung ohne Termin)“ abgerufen werden und wird laufend von den Impfzentren gewartet. Grün bedeutet eine durchschnittliche Wartezeit unter einer Stunde, gelb eine Wartezeit von einer bis circa 1,5 Stunden und bei rot wird von einer durchschnittlichen Wartezeit von jedenfalls mehr als 1,5 Stunden ausgegangen.

„Impfung wirkt“
Tirols Landeshauptmann Günther Platter und Gesundheitslandesrätin Annette Leja (beide ÖVP) verwiesen auf die Wichtigkeit der Impfung: „Alle Expertinnen und Experten sind sich einig, dass die Impfung wirkt. Sie verringert das Risiko, einen schweren Krankheitsverlauf zu entwickeln, enorm und auch die Wahrscheinlichkeit einer Infektionsweitergabe wird durch die Impfung deutlich reduziert“.

Seitens des Landes wurde betont, dass laut AGES zwischen Februar und November dieses Jahres in ganz Österreich über 6000 Todesfälle, 6200 Intensivaufenthalte und fast 20.000 Krankenhausaufenthalte durch die Impfung verhindert werden konnten.

Hubert Rauth
Hubert Rauth
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