Klare Regeln

Keine amtliche Einladung für dritte Impfung nötig

Die Infektionszahlen steigen, und auch der große Wirbel um den kleinen Stich reißt nicht ab. Unklarheiten bestehen derzeit etwa rund um die dritte Impfung. Vor allem ältere Landsleute klagen über Informationslücken rund um die Terminbuchung. Die Gesundheitslandesrätin klärt auf: „Vorgesehene Personen und Altersgruppen können sich jederzeit impfen lassen!“
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Wohl auch ob der jüngsten Staatsaffäre in Wien ist die Pandemiebekämpfung bei der Bundesregierung etwas in den Hintergrund gerückt. Eben das bemängeln zumindest einige heimische Senioren. Vor allem über die so wichtige Auffrischungsimpfung fühlen sich die Landsleute zu wenig informiert. Klarheit schafft nun Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig: „Alle jene Personen, für die das Nationale Impfgremium die dritte Dosis empfiehlt, können diese schon seit Wochen in Anspruch nehmen. Es braucht keine amtliche Einladung, um sich einen Termin zu buchen oder sich bei einem Impfbus ohne Anmeldung impfen zu lassen.“

„Impfen ist wesentlich“
Empfohlen wird der schützende dritte Stich allen Personen ab einem Alter von 65 Jahren oder mit Vorerkrankungen und hohem Risiko sowie allen, die zwei Dosen Astra-Zeneca erhalten haben, frühestens sechs bis spätestens neun Monate nach Abschluss der vollständigen Grundimmunisierung eine dritte Impfung. „Früher sollten sich nach Empfehlung des Expertengremiums jedenfalls Personen immunisieren lassen, die mit Johnson & Johnson geimpft wurden. Hier sollte ab dem 28. Tag nach Abschluss der vollständigen Erstimmunisierung eine weitere Dosis mit einem mRNA-Impfstoff dringend verabreicht werden“, schildert die Landesrätin und ergänzt: „Wir können die Pandemie nur durch die Impfung in den Griff bekommen. Es ist daher wesentlich, dass sich alle impfen lassen und auch den Schutz erneuern!“

33.925 Auffrischungsimpfungen
Nur beipflichten kann da der für die Kliniken zuständige Landesvize Stephan Pernkopf. „Wir in Niederösterreich sind vorne beim Impfen, mehr als drei Viertel aller Niederösterreicher ab 12 sind bereits geimpft. Je mehr Impfungen, desto weniger schwere Erkrankungen, und je rascher geimpft wird, desto besser“, meint Pernkopf. Insgesamt sind landesweit aktuell 33.925 Auffrischungsimpfungen gesetzt worden. „Etwa 40 Prozent davon“, schätzen die Behörden, holten sich den dritten Stich in einem Impfbus ab.

Alle Termine der Impfbusse und Pop-up-Impfaktionen sowie weitere Informationen rund um die Covid-19-Schutzimfpung sind unter www.imfpung.at abrufbar.

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