Konkret geht es um 913.000 Euro Sonderpension, die dem nunmehrigen Ex-Geschäftsführer des Joanneum-Research (JR) vom Land zuerkannt wurde, obwohl der von sich aus den Hut nahm - Müller unterschrieb am Donnerstag (endlich) die einvernehmliche Auflösung seines Dienstvertrages.
Wenn Müller in sieben Jahren in Pension geht, würde er 60 Prozent seines Letztbezuges als JR-Geschäftsführer, rund 6.500 Euro pro Monat, erhalten. Etwa zwei Drittel macht die Sonderpension aus. Ob Müller je auf die 913.000 Euro kommt, ist also davon abhängig, wie lange er in Pension ist.
Späte Einsicht
Müllers Einsicht kommt spät, aber zumindest für ihn gerade noch rechtzeitig - am Samstag, findet nämlich der Parteitag der SPÖ-Graz statt. Dort soll Müller auch von den "kleinen" Parteimitgliedern zum Chef gekürt werden. Mit dem Verzicht auf die einmalige Auszahlung steigen seine Chancen.
Ein äußerst schaler Nachgeschmack aber bleibt - ohne Druck hätte Müller die 913.000 Euro wohl auf einmal kassiert.
von Gerald Richter, "Steirerkrone"
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