08.10.2021 14:00 |

Fußball

Derzeit hat „Baumi“ vor allem Talente im Visier

Ex-Bundesliga-Coach Gerald Baumgartner ist aktuell verstärkt in der Regionalliga Salzburg auf Scouting-Tour - und hat vier Rohdiamanten speziell im Auge. Wie seine Ex-Trainerkollegen Robert Ibertsberger und Alexander Schriebl ist er offen für neue (Trainer-)Aufgaben.

Länderspielpausen sind gefährlich für Klubtrainer: Am Donnerstag etwa wurde Daniel Bierofka von Zweitligaaufstiegskandidat Wacker Innsbruck „freigestellt“.

In der Vorsaison waren drei Salzburger Coaches in den höchsten heimischen Spielklassen tätig, alle drei sind derzeit auf der Suche.

Gerald Baumgartner (56): Der Oberndorfer musste Ende 2020 nach dem Aufstieg mit Ried bei den Innviertlern gehen. Im April übernahm er als „Feuerwehrmann“ bei Bundesligist St. Pölten, konnte den Fall in die 2. Liga aber nicht verhindern und ist seither vereinslos. „Ich habe mich nach einer schweren Lungenentzündung im Frühjahr gut erholt, zu Hause umgebaut und bin wieder voller Tatendrang“, erzählte „Baumi“. Es gab Anfragen, vor allem aus dem Ausland. „Konkret ist aber nichts geworden.“ Er ist viel unterwegs auf Fußballplätzen, insbesondere in der Salzburger Regionalliga.

Einst hat Baumgartner Grüll zu Ried geholt
„Ich scoute Spieler, vier mit Potenzial habe ich auf der Liste“, erzählte Baumgartner, der einst Marco Grüll (nun Rapid) von St. Johann zu Ried geholt hatte.

Robert Ibertsberger (44): Für den Seekirchner war die Entlassung in St. Pölten im April ein harter Schlag, das betonte er zuletzt als Gast bei „Sky“. „Ich habe gehofft, dass ich im Sommer wieder wo andocken kann. Aber es hat sich leider nichts ergeben.“ Zur Überbrückung fungierte er als Chefcoach im Camp der arbeitslosen Kicker. In Salzburg ist er unter anderem oft bei Spielen des FC Liefering, wo sein Sohn Lukas zum Kader gehört.

Schriebl schloss UEFA-Pro-Lizenz-Ausbildung ab
Alexander Schriebl (43): Nach seinem Aus bei Zweitligist Horn im Mai erhielt er Angebote im Nachwuchsbereich bei Ried und LASK. „Das hat mich gefreut, war aber zu früh.“ Montag schloss er seine UEFA-Pro-Lizenz-Ausbildung ab, will aber (familiär bedingt) eher als Amateurtrainer arbeiten. Im November kehrt er zu seinem ruhend gestellten Job bei der Pensionsversicherung zurück.

Herbert Struber
Herbert Struber
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