03.10.2021 11:30 |

Unterstützung gesucht

Die Tierhilfe stößt jetzt an ihre Grenzen

Viel Arbeit, wenig Zeit und wenig Geld – so beschreibt Felix Arlhofer von der Tierhilfe Felicita die aktuelle Situation. Bei vollen Tierheimen und vielen kranken Schützlingen geht der frisch gegründeten Tierhilfe die Arbeit nicht aus. Ganz im Gegenteil: Händeringend suchen die zwei Gründer nach Unterstützung.

Ob Hasen, Katzen, Tauben, Meerschweinchen oder Chinchillas – die Tierhilfe Felicita kümmert sich um alle tierischen Findelkinder. Zurzeit ist das aber schwierig. „Die Tierheime sind voll, Hallein und Seekirchen können keine Tiere mehr aufnehmen und auch wir stoßen an unsere Grenzen. Es gibt einfach viel mehr Nachfrage als Angebot“, erzählt Felix Arlhofer von der Pongauer Tierhilfe.

Der Verein ist auf Spenden angewiesen und wird weder vom Land noch vom Bund finanziell unterstützt. Viele Tiere kosten logischerweise viel Geld. „Großteils kommen Tiere zu uns, die von ihren Besitzern abgegeben werden. Wir versuchen, sie zu vermitteln. Das ist in der Coronazeit mehr geworden“, sagt Arlhofer. „Es schreiben uns jeden Tag drei bis vier Leute, die ein Tier für uns hätten“. Neben Futter- und Betreuungskosten fallen dabei auch teure Tierarztbehandlungen an.

3000 Euro im Monat fallen bei der Tierhilfe an

Da außerdem immer mehr Tiere die Unterstützung von Felix Arlhofer und seiner Vereinspartnerin Tanja Grundner brauchen, muss nun ein Katzenhaus her. „Das kostet aber 13.000 Euro und ist somit für uns unmöglich zu bezahlen“, sagt Felix Arlhofer. Die Tierfreunde wünschen sich Unterstützung in Form von Geld- und Sachspenden. Jeden Monat fallen ungefähr 3000 Euro für die Tiere an.

Anerkennung gibt es nun von Fressnapf Österreich: Das Unternehmen ehrte die Tierschützer mit dem „Goldenen Fressnapf“ samt 5000 Euro Zuschuss.

Marie Schulz
Marie Schulz
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