14.09.2021 11:47 |

27. bis 30. Oktober

Graz: Klanglicht zieht ins Schloss Eggenberg

Das Grazer Klanglicht-Festival soll heuer nach mehreren coronabedingten Absagen Ende Oktober im Park von Schloss Eggenberg stattfinden. Das Publikum hat nur mit Tickets und zu vorher gebuchten Zeiten Zutritt.

Von 27. bis 30. Oktober laden die Bühnen Graz wieder zu Österreichs einzigartigem Licht- und Klangkunstfestival Klanglicht. In den vier Tagen werden zehn Projekte für eine „Magie von Licht und Farbe“ sorgen, erklärte Klanglicht- und Bühnen-Chef Berhard Rinner am Dienstag bei einer Pressekonferenz.

Pläne mehrmals adaptiert
Neu ist, dass die Besucher Tickets kaufen und einen Timeslot buchen müssen. Es sei schon ungefähr „Plan K“ der jetzt zur Anwendung komme, scherzte Rinner in Bezug auf die dreimalige Absage des Klanglicht-Festivals in den letzten eineinhalb Jahren. Aus dem ursprünglich geplanten 3,8 Kilometer langen Weg vom Kunsthaus zum Schloss Eggenberg ist nichts geworden, nun hat man sich auf den Park beschränkt. Dadurch sind Eingangskontrollen und eine Beschränkung des Besucherstroms möglich.

Tanz der Sterne
Bereits der Weg, der zum Schloss hinführt, wird von studio Asynchrome mit blauem, grünem und rotem Licht gestaltet. Im Park erwartet die Zuschauer dann der „Jardin des Planetes“ von Klaus Littmann. Die Hauptallee wird durch fünf Meter große, in den Bäumen schwebende Planetenskulpturen zu einer Freiluft-Entsprechung des prunkvollen Planetensaals im Schloss, der als einziger Innenraum in das Spektakel einbezogen ist.

Altbewährtes und Neues
Auch diesmal wird die Fassade von OchoReSotto beleuchtet, weitere Lichtspiele der Künstler gibt es im Innenhof, wo große, scheinbar schwebende Spiegel-Bilder auf die historischen Mauer projizieren. Dazu ertönt eine Soundkulisse des Komponisten Josef Gründler. Bei der Diana-Statue findet „feminitiv“ von Michael Bachhofer, Karin Watabe-Wolfger und Karl Wratschko statt. Die Skulptur der Jagdgöttin wird durch eine audiovisuelle Installation zum Leben erweckt und soll die Ambivalenz unserer Gegenwart, aber auch die Hoffnung in die Zukunft verdeutlichen. Die Künstlerin Brigitte Kowanz gewährt einen „Blick ins All“, indem sie mit Signalen und Codes - wie dem Morsecode - spielt.

Ticketverkauf hat begonnen
Die Tickets sind bereits erhältlich und kosten 13 Euro für Erwachsene und sieben Euro für Kinder, es müssen Zeitslots dazugebucht werden. Eine Schlechtwetter-Alternative gibt es nicht, das Programm findet bei jeder Witterung im Freien statt.

Barbara Winkler
Barbara Winkler
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