Nach 18 Jahren

Herzog bei Rapid: „Highlight - für die Spieler“

Heute feiert Andi Herzog seinen 53. Geburtstag, morgen kehrt er 18 Jahre nach seinem letzten Auftritt im Rapid-Dress als Admira-Trainer nach Hütteldorf zurück Für große Emotionen ist er aber der Falsche. Er sagt: „Das Spiel ist etwas Besonderes - aber nur für die Spieler.“

Emotionaler Zugang? Spezielle Vorfreude? Andi Herzog winkt ab. „Ich habe als Spieler hierzulande die meiste Zeit bei diesem Klub verbracht, beim größten Verein Österreichs mit den besten Fans. Aber ich bin jetzt Admira-Trainer, nur das zählt. Sicher wartet vor dieser Kulisse ein echtes Highlight - aber nur für meine Spieler!“

Von Vergangenheit eingeholt
Herzog, der Vollprofi. Dennoch holt ihn morgen die Vergangenheit ein, wenn er erstmals als Coach in Hütteldorf aufkreuzt. Und zwar als Gegner von Rapid. Rund 18 Jahre nachdem er zum letzten Mal als Spieler das grün-weiße Trikot trug. „Einige Erinnerungen hängen natürlich in meinem Herzen.“ Etwa an Vlatko Markovic, der ihn als 16-Jährigen erstmals zu den Profis holte. Sein Debüt feierte Herzog aber erst 1986 unter Otto Baric, drei Tage nach seinem 18. Geburtstag.

Hier gibt‘s ein vor wenigen Wochen aufgezeichnetes TV-Interview mit Andi Herog:

Schwerer Stand
Rapid gewann in dieser Saison das Double, Herzog plagte ein schwerer Stand, weil er nicht ins Camp nach Saudi-Arabien mitflog. „Meine Mama hatte es verboten, weil ich im Halbjahres-Zeugnis vier Fünfer hatte. Die Anfangszeit unter Baric und Krankl war dennoch die schönste.“ Seine zweite Ära von Jänner 2002 bis Juni 2003 bezeichnet Herzog, Bestandteil der Rapid-Jahrhundert-Elf, hingegen als „weniger aufregend“. Die erste Begegnung mit dem damaligen Admira-Spieler Didi Kühbauer verlief nicht reibungslos. „Ich verschoss einen Elfer, der Didi mit seinen erst 17 Jahren provozierte mich danach auf Schritt und Tritt. Wir wurden beide ausgetauscht - beim Radio-Interview hätte ich ihn fast verdroschen . . .“

Morgen stehen sie sich erstmals in der Coaching-Zone gegenüber. Bei Herzogs Rückkehr - am Tag nach seinem heutigen 53. Geburtstag. Alles Gute!

Hannes Steiner
Hannes Steiner
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Sonntag, 19. September 2021
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