Prozess in Innsbruck

Serbe wollte 13-jährige Tochter zur Ehe zwingen

Tirol
28.02.2011 12:21
Der Prozess gegen einen Serben, der versucht haben soll, seine damals 13-jährige Tochter unter Androhung von Schlägen zu einer Heirat zu zwingen, wurde am Montag am Landesgericht Innsbruck vertagt. Der 40-jährige Angeklagte bestritt alle Vorwürfe. Die Mutter des Mädchens hätte als Zeugin aussagen sollen. Sie ist allerdings nicht zur Verhandlung erschienen, da sie angeblich bei ihrem kranken Sohn bleiben musste.

Das mutmaßliche Opfer verweigerte die Aussage vor Gericht. Der Serbe soll seine Tochter mit Schlägen bedroht haben, um sie zur Ehe zu zwingen. 18.500 Euro "Ehegeld" sollen dem Vater für die Ehe von der Familie des potenziellen Bräutigams versprochen worden sein. Der Angeklagte bestritt jedoch, dass es sich bei dem Betrag um Geld für die Hochzeit handelte. Er habe das Geld nur für ein Fest erhalten sollen. Bei der zweitägigen Feier sollten sich die beiden Familien nur kennenlernen.

Teil eines Zahnes ausgeschlagen
Der Serbe ist wegen versuchter schwerer Nötigung, Körperverletzung und gefährlicher Drohung angeklagt. Der 40-Jährige soll seiner Tochter einen Teil eines Zahnes ausgeschlagen haben. Zudem hat er angeblich seiner Ex-Frau mit Gewalt gedroht. Die Mutter wollte die Verheiratung ihrer Tochter verhindern. Der Prozess soll in zwei Wochen fortgesetzt werden.

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Tirol



Kostenlose Spiele