Nach Verletzung

Dibon: Der Rapid-Kapitän lässt sich „versetzen“ 

Christopher Dibon war auf eigenen Wunsch nicht mit Rapids Profis in Zypern dabei, sondern spielt morgen in Liga zwei gegen Kapfenberg. Der 30-Jährige braucht „echte“ Trainings, um in Form zu kommen. 

Der Schritt ist von mir gekommen. Ich bin kein Spieler, der nur dabei ist, um dabei zu sein. Jetzt muss ich auf meinen Körper schauen. Ich war ja schon weiter.„ Klingt alles plausibel, professionell - dennoch ist es bemerkenswert, wenn der Kapitän den Trainer bittet, ihn in die zweite Mannschaft zu “versetzen". Christopher Dibon hat es gemacht. So war der 30-Jährige gestern nicht auf Zypern gegen Anorthosis Famagusta dabei, sondern wird morgen für Rapid II in Liga zwei gegen Kapfenberg auflaufen.

Obwohl er vor zwei Wochen schon in der Champions-League-Quali in Prag sein Debüt gefeiert hatte. Aber da war extreme Not am Mann. „Wenn ich auf dem Platz bin, dann haue ich mich rein, aber“, merkte auch Dibon, dass er noch nicht weit genug ist. Auch wenn sein Knie nach dem Kreuzbandriss hält, er keine Schmerzen hat, er auch die komplette Vorbereitung mitmachen konnte. Aber jetzt fehlen ihm die Spiele, um in den Rhythmus zu kommen. Und vor allem braucht er regelmäßige Trainings. Die Möglichkeit hat er bei den Profis derzeit nicht. „Weil wir zwischen den vielen Spielen meist nur regenerieren, das bringt mich nicht weiter“, begründet Dibon. „So wird meine Fitness nicht besser.“

Gut aufgestellt
Außerdem ist Rapid in der Innenverteidigung mit Greiml, Hofmann und Wimmer gut aufgestellt. Und auf der Position wird selten(er) gewechselt, macht auch die Jokerrolle vorerst keinen Sinn. Daher lieber morgen zweite Liga als ein paar Minuten Europa League.

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

Rainer Bortenschlager
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Montag, 27. September 2021
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