Wie berichtet, waren der 30- und der 32-Jährige in einer Wohnung in der Sporgasse gefasst worden, nachdem der Sohn der Besitzerin, der im selben Haus wohnt, verdächtige Geräusche gehört und sofort die Exekutive alarmiert hatte.
Verdächtige sprachen kein Wort
Daraufhin nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen auf: "Doch die beiden Verdächtigen haben kein Wort mit uns gesprochen", berichtet Abteilungsinspektor Eduard Glas. Allerdings wurden die Beamten bei der Durchsuchung ihres Hotelzimmers fündig: Geld, Schmuck und auch das schon erwähnte Sparbuch, das nicht mit einem Losungswort gesperrt war, wurden dort sichergestellt.
Wie sich bald herausstellte, stammt ein Teil der Beute von vier Wohnungseinbrüchen in Klagenfurt: "Die beiden Polen haben sich dort von 16. bis 19. Jänner aufgehalten, danach fuhren sie nach Graz, wo sie drei weitere Einbrüche verübten." Insgesamt hatten sie - die Einlage des Sparbuchs mitgerechnet - Beute im Wert von 145.000 Euro gemacht.
von Peter Riedler, "Steirerkrone"
Bild: Diese vier Polizeibeamten und Diensthund Zjoeke, ein Belgischer Schäfer, haben die beiden Polen am 21. Jänner dieses Jahres in einer Wohnung in der Grazer Sporgasse gestellt.









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