Bilder aus den Überwachungskameras, die zur Fahndung ausgegeben wurden, überführten den Mann. "Es wurde dem Gauner sehr leicht gemacht", betont Karl Ritscher vom Landeskriminalamt Tirol. Er nützte offene Türen und schlich sich in Hotelzimmer oder in Häuser ein. Auf bekannten Ablegeplätzen – wie etwa Nachtkästchen in Hotelzimmern – suchte er gezielt und fand rasch Beute.
In den Geldtaschen befand sich häufig eine vierstellige Zahl, die der Gauner leicht als PIN-Code für die Bankomat- oder Kreditkarte erkennen konnte. Damit behob er seelenruhig das Geld. In einem Fall konnte er eine Karte 14-mal verwenden. Die Fotos aus den Überwachungskameras wurden an die Dienststellen und an Tourismusbetriebe weitergegeben. Aufmerksame Mitarbeiter in einem Betrieb in Sölden haben den Mann erkannt und angezeigt.
Mehr Opfer?
Nachgewiesen sind dem Slowaken, der nur von diesen Gaunereien lebte, laut Polizei Delikte in Jenbach, Ried im Zillertal und in Sölden. Ritscher: "Mögliche weitere Geschädigte sollen sich bei uns melden. Ich glaube, dass die bisher acht Diebstähle und 51 missbräuchliche Bargeldbehebungen noch nicht das gesamte Ausmaß darstellen." Bisher beträgt der Schaden rund 20.000 Euro. Der Gauner sitzt in der Justizanstalt Innsbruck ein.









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