Nach Hochwasser

Bewohner der Asylquartiere helfen beim Aufräumen

Salzburg
20.07.2021 21:30

Nach den verheerenden Überschwemmungen in Hallein und Mittersill am vergangenen Wochenende ist der Zusammenhalt der Bevölkerung und der Einsatzorganisationen des Bundeslandes groß. Nach den Einsätzen für die Rotkreuz-Rettungskräfte helfen ab heute auch 16 Bewohner der Rotkreuz-Asylquartiere Flussbauhof und Seekirchen bei den Aufräumarbeiten in Hallein.

Die freiwilligen Helfer aus den Asylquartieren unterstützen in einem dreitägigen Hilfseinsatz bei der Wiederinstandsetzung des Wirtschaftshofes und bei den Aufräum- und Reinigungsarbeiten in Hallein. Unter anderem werden neue Sandsäcke für den Hochwasserschutz befüllt. „Wir sind froh, dass uns das Rote Kreuz bei den Arbeiten zur Katastrophenbeseitigung unterstützt. Unsere Arbeiter vom Wirtschaftshof sind seit Tagen am Limit, jede helfen Hand ist hier essenziell in der Bewältigung dieser Krise.“, erklärt Bürgermeister Alexander Stangassinger.

Die Asylwerbenden werden außerdem bei der Schlammbeseitigung im Stadtgebiet helfen. „Die Männer freuen sich sehr, dass sie den Halleiner Bürgerinnen und Bürgern in dieser schweren Zeit mit tatkräftiger Unterstützung zur Seite stehen können.“, sagt Martin Huber, Bereichsleiter Asylbetreuung des Roten Kreuzes.

(Bild: Rotes Kreuz Salzburg)
(Bild: Rotes Kreuz Salzburg)

Ein großer Einsatz für das Rote Kreuz 

Das Rote Kreuz Salzburg war am vergangenen Wochenende gemeinsam mit der Feuerwehr und anderen Einsatzorganisationen im Dauereinsatz. Mit 40 Einsatzkräften wurden am Samstag, den 17. Juli, Notquartiere für die Halleiner Bevölkerung errichtet und betreut.

Ebenfalls am Samstag unterstützte das Rote Kreuz mit 23 Einsatzkräften die Feuerwehr bei der Evakuierung eines Campingplatzes in St. Martin bei Lofer sowie am Sonntag in Teilen von Hallein. Der Rettungshubschrauber Martin 1 unterstützte die Kolleginnen und Kollegen in Berchtesgaden. Am Sonntag, den 18. Juli, galt der Fokus schließlich der Hochwasserlage in Mittersill. Bis zur Entwarnung am späten Abend waren über 200 Rettungs- und Sonderkräfte alarm- und einsatzbereit.

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