An der Seite von Werner Huber, dem Baubezirksamtsleiter von Innsbruck, der für die drei Bezirke Schwaz, Innsbruck-Stadt und -Land verantwortlich ist und über 35 Prozent des Tiroler Straßennetzes verfügt, präsentierte am Donnerstag der zuständige VP-LHStv. Anton Steixner die Straßenbauvorhaben für diese Region.
"Obwohl überall gekürzt wurde, ist es mir gelungen, die Mittel für diese Region um zwei Millionen auf nunmehr 17 Millionen Euro aufzustocken", sagt Steixner. Besonderes Augenmerk gilt der Sicherheit. "Dazu gehören Abbiegespuren, Rad- und Gehwege und verbesserte Beleuchtungskonzepte. Aber auch Maßnahmen wie Lawinen- und Hochwasser-Schutzbauten."
Von den 17 Millionen fließen 11,2 Millionen Euro in den Neu- und Ausbau, die restlichen 5,9 Millionen gehen in die baulicher Erhaltung. Hinzu kommen noch einmal 5,5 Millionen, die den vier Straßenmeistereien in der Region zur Verfügung stehen.
Grassmayr-Kreuzung auf 2012 verschoben
Das größte Vorhaben ist der vierspurige Ausbau der Haller Straße im Bereich Siemensstraße bis Löfflerweg. Weiters wird heuer noch die Schluchtenstrecke nach Ginzling im Zillertal endlich modern zweispurig, die Ortsdurchfahrt von Gschnitz erneuert, die desolate Straße zwischen Igls und Patsch saniert sowie ein Lärmschutz zwischen Leithen und Auland entlang der Seefelder Straße errichtet.
Freuen dürfen sich auch die Bewohner von St. Quirin in Sellrain: Auch diese Straße wird nun zweispurig. Auf 2012 verschoben wird die Untertunnelung der Grassmayr-Kreuzung – heuer soll es aber wenigstens noch zu den Grundablösen kommen.
von Markus Gassler, "Tiroler Krone"









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