Egal mit welchem Hotelier in Salzburg man spricht. Fast jeder hatte vor der Pandemie zahlreiche Gäste aus Amerika und Asien in seinem Haus. Von den Luxushotels bis zu den Häusern für die kleinere Geldbörse haben alle Betriebe Zimmer an Touristen aus Übersee vergeben. Das ist mittlerweile vorbei. „Internationale Gäste, Chinesen, Amerikaner fehlen praktisch völlig“, sagt Georg Maier vom Hotel zur Post.
Wobei das offenbar nicht nur an fehlender Reiselust bei US-Amerikanern liegt. „Wir hatten Anfang Juli schon Buchungen aus den USA. Die sind aber wieder storniert worden“, berichtet Vivienne Aust vom Cityhotel Trumer Stube. „Das liegt auch daran, dass die Zubringerflüge von den internationalen Flughäfen noch nicht funktionieren“, ist die Hotelierin überzeugt.
Einige Hotels haben ihre Preise schon reduziert
Die meisten Häuser hoffen für Juli und August zumindest auf 50 Prozent Auslastung – auch dank der Festspiele. Ab Ende August ist die Buchungslage in der gesamten Stadt trist. „Der Herbst schaut mies aus. Hoffentlich kommen dann noch Spontangäste“, sagt Aust.
Sie hat in ihrem Hotel schon reagiert und die Preise an die Pandemie angepasst, also reduziert. Trotz der schwierigen Lage beschwert sich kaum ein Hotelier über die Situation. „Wir sind froh, dass wir in Österreich unser Geschäft haben“, meint Maier. „In kaum einem Land hat es so gute Förderungen wie bei uns gegeben“, sagt er. Die Situation lasse sich nicht ändern. „Wir müssen es so nehmen, wie es ist“, sagt der Chef des Hotels zur Post.
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