Die Kaufkraftziffern stellen das regionale Wohlstandsniveau eines Landes bzw. einer Region da; der Index gibt die Abweichungen vom Mittelwert - fixiert mit 100 - an. Für die Steiermark schaut's da gar nicht gut aus.
Während Wien mit einem Wert von 105 über dem Durchschnitt liegt und somit als relativ "reich" gilt, rangiert die Steiermark mit 94,3 Punkten auf den hinteren Plätzen. Nur das Burgenland und Kärnten sind noch ärmer dran. Nach Bezirken gereiht können sich die Grazer (128.500 Haushalte) am meisten leisten: Der Kaufkraftindex beträgt je Einwohner 109,4 Punkte. Auf Platz zwei kommt der Bezirk Bruck (28.900 Haushalte) mit 94,9 Punkten, "Bronze" geht an die Deutschlandsberger (91,2). Das traurige Schlusslicht bilden die Weizer (89,3).
Firmengründungen: Gewerbetreibende eifrig
Die Kämmerer hat auch interessiert, in welchen Branchen es zuletzt die meisten Unternehmensgründungen gegeben hat. Besonders eifrig waren dabei die Gewerbetreibenden: 447 Mini-Firmen wurden 2009 registriert (2007: 443). Dass auch Unternehmensberatungen und Informationstechnologien boomen beweisen 309 neue Firmen - Platz zwei.
Frauen bei Firmengründungen in Führung
"Im Jahr 2010 waren es insgesamt 3.716 steirische Gründungen. Mit ähnlich hohen Zahlen in den letzten Jahren beweisen Gründer trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten Stabilität", freut sich Josef Herk, designierter Kammer-Präsident, anlässlich der Präsentation der neuesten Gründerzahlen. Übrigens: Die steirische Wirtschaft ist immer stärker in weiblicher Hand: Immerhin sind Frauen bei den Firmengründungen mit 55,3 Prozent in Führung!
"Steirisches Wirtschaftspanorama" von Gerhard Felbinger und Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"









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