Der Einsatz von Soldaten bei Naturkatastrophen sei notwendig. Es sei für Tirol wichtig zu wissen, mit wie vielen Einsatzkräften im Ernstfall zu rechnen sei. Er erinnerte unter anderem an die Tiroler Hochwasserkatastrophe im Jahr 2005 und an das Hochwasser von 2002 und die große Anzahl von Soldaten, die damals im Hilfseinsatz stand. Allein bei der Katastrophe 2005 waren es 3.500, führte der Landeshauptmann an.
Ob eine solche Zahl auch künftig für Katastropheneinsätze zur Verfügung stünde, sei fraglich. Natürlich gebe es auch freiwillige Helfer, doch diese müssten nach wenigen Tagen wieder ihrer Erwerbsarbeit nachgehen. Außerdem seien Auswirkungen auf Hilfsorganisationen wie Rettungsdienste zu befürchten, wenn es zu Änderungen beim Zivildienst komme. Daher müsse endlich das gesamte Konzept auf den Tisch gelegt werden, damit man wisse, wie das Bundesheer neu aussehen soll.









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