Die Grazerin soll einst ihr Geld im Rotlichtmilieu verdient haben. Als das Geschäft nicht mehr so gut ging, hörte sie auf und sattelte auf Drogenhandel um. Bereits seit Sommer des Vorjahres dürfte sie gedealt haben. Anfangs bot sie das Substitol auf der Straße an, zuletzt hatte sie schon so viele Stammkunden, dass sie die Bestellungen telefonisch entgegennahm.
Lukratives Geschäft aufgezogen
"Ihre Kunden kamen aus der ganzen Steiermark", berichtete ein Ermittler. Da einige Abnehmer auch aus der Südsteiermark stammen, kam ihr die Suchtmittelgruppe der Leibnitzer Polizei auf die Spur. Die von der Grazerin erzielten Gewinne waren enorm: "Sie hat sich das Substitol in Wien um zwölf bis 17 Euro pro Kapsel besorgt und dann um 30 bis 35 Euro verkauft." Mit dem Geld finanzierte sie ihre eigene Sucht, ihren Lebensunterhalt - und viele Bahnfahrten nach Wien.
Bisher konnten etwa 20 Käufer ausgeforscht werden, doch ihr Kundenkreis war viel größer: "Es waren nicht nur junge Leute, und sie kamen aus allen Schichten..."
von Peter Riedler, "Steirerkrone"
Symbolbild









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