An die Sense, fertig, los! 58 Teilnehmer – darunter auch zwölf Damen – standen am Samstag bei prächtigem Wetter auf einer Wiese in Tulwitz mit Blick auf die Rote Wand bereit, um ihr Können an der Sense zu beweisen: „Das sind rund ein Drittel mehr als in der Zeit vor Corona. Die Freude, dass endlich wieder was geht, ist sehr groß“, sagt David Knapp (Bild unten), Landesobmann der Landjugend Steiermark.
„Während auf den Bauernhöfen – dort wo es möglich ist – immer öfter mechanisch gemäht wird, hat sich das händische Mähen mit der Sense zu einem echten Leistungssport entwickelt“, erzählt er. So mancher Teilnehmer begibt sich vor dem Wettkampf daher auf die Trainings-Wiese, um das Material zu testen und ganz genau auf die Bedingungen des Wettkampfortes anzupassen – ein Millimeter bei der Ausrichtung der Klinge kann da den Unterschied machen. Immerhin geht es um die Teilnahme am Bundesbewerb in zwei Wochen in Kärnten, wo man sich für die Europameisterschaft qualifizieren kann.
Beurteilt werden die Teilnehmer (unter 30 Jahren) nicht nur nach der Zeit, in der sie die vorbereitete Fläche (25 m2 bei Mädchen, 49 m2 bei Burschen) abmähen, sondern auch nach der „Sauberkeit der Mahd“, wie Knapp erklärt. Eine sechsköpfige Jury mit Fachmännern und ehemaligen Champions ist dafür im Einsatz.
Am Ende eines harten Wettkampftages standen schließlich die Gewinner in vier Kategorien fest: Nadine Holzerbauer (Gutenberg), Elisa Prietl, Florian Hofer (beide Großstübing) und Lukas Schinnerl (Fladnitz) konnten sich für den Bundesentscheid qualifizieren.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.