Für die Stadt Graz ist es eine Riesenschlappe. Rüsch: "Es stimmt, dass das Gericht die Kürzung der dienstfreien Tage als rechtswidrig bezeichnet hat, aber das Urteil gilt nur für die Vertragsbediensteten, die etwa ein Drittel der Mannschaft ausmachen, aber nicht für die Beamten. Bei den Neuverträgen sind die Kürzungen in Ordnung!"
Dreiklassengesellschaft droht
Bei der Feuerwehr droht nun eine Dreiklassengesellschaft - Florianis, die nach dem 6. August 2010 zur Feuerwehr gekommen sind, beamtete Florianis und Vertragsbedienstete, allesamt mit unterschiedlichen Regelungen für dienstfreie Tage oder die Überstundenabgeltung. Rüsch will das vermeiden: "Ich werde mich mit der Gewerkschaft noch einmal zusammensetzen, um eine Lösung zu finden."
Das gilt auch für die Abgeltung der 105.500 Überstunden, die aufgrund von Personalmangel in den vergangenen Jahren angesammelt wurden. Laut Gewerkschaft seien die 2,9 Millionen Euro wert. "Stimmt nicht!", meint Rüsch. "Wir haben 1,6 Millionen Euro bereits ausbezahlt und müssten nach dem Urteil etwa 450.000 Euro drauflegen. Unser Sparziel würden wir trotzdem erreichen, nur langsamer, bis mehr Feuerwehrleute auf neue Dienstverträge umgestellt sind."
von Gerald Richter, "Steirerkrone"









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