Ausgelöst hatte den Wirbel ein Streit im Drogenmilieu. Eine 19-Jährige besuchte gegen 13 Uhr einen 31-jährigen Bekannten in dessen Wohnung. Der Verdächtige soll sie dann - weil ihm angeblich ihr Ex-Freund Geld schuldet - zu Boden gerissen, gewürgt, mit einer Pistole bedroht und ihr 40 Euro aus der Handtasche geraubt haben.
Frau flüchtete zu Tankstelle
Als die junge Frau zu einer Tankstelle in der Nähe flüchtete und von dort aus die Polizei verständigte, kam es zu einem Missverständnis. Die Beamten glaubten, dass die Tankstelle überfallen worden war. Das stellte sich als Irrtum heraus, doch der Einsatz war damit noch nicht zu Ende.
Schließlich musste ja noch der angeblich mit einer Pistole bewaffnete Bekannte der 19-Jährigen gefasst werden. Deshalb wurde die Elisabethinergasse eine halbe Stunde lang gesperrt: "Der Mann leugnete alles, die Waffe fanden wir nicht", so Chefinspektor Franz Maier, Leiter der Grazer Raubgruppe.
von Peter Riedler, "Steirerkrone"
Symbolbild









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.