08.05.2021 17:00 |

Skisport

Gensbichler bereit für vierte Amtszeit in Salzburg

Während im Österreichischen Skiverband die Ära Peter Schröcksnadel im Juni nach 31 Jahren zu Ende geht, stellt sich in Salzburg Skiverbandsboss Bartl Gensbichler im September der Wiederwahl. Seit 2011 ist der 64-Jährige an der Spitze – und will dies zumindest bis 2024 auch bleiben.

Bartl Gensbichler wurde 2011 zum Präsidenten des Salzburger Skiverbandes gewählt. Damals setzte sich der Ex-Weltcup-Läufer in Zauchensee just gegen den Hausherren und Ex-Abfahrts-Weltmeister Michael Walchhofer durch. Jener Walchhofer, der sich nun um das Amt des ÖSV-Präsidenten bewirbt. Wie Renate Götschl. In dieser „heißen Causa“ wurde es zuletzt etwas ruhiger.

ÖSV-Wahlausschuss könnte Mitte Mai tagen
Ob zusätzliche Kandidatinnen oder Kandidaten bei der Frage nach der Nachfolge von Langzeit-Boss Peter Schröcksnadel auftauchen, ist noch nicht klar. Aber bei der Wahlausschuss-Sitzung im Mai müssen die Fakten auf den Tisch. Die soll laut Gensbichler zwischen 16. und 21. Mai stattfinden.

Salzburger Gegenkandidaten offen
Im Juni wäre auch die Neuwahl des Salzburger Landesskipräsidenten angestanden. „Aber wir wollen keine Neuwahlen mit Videokonferenz“, betont der 64-Jährige. Der nun einen Termin „spätestens Mitte September“ anpeilt. Und sich dort der Neuwahl stellt.

Es wäre seine vierte Amtszeit, die weitere drei Jahre dauern würde. Gibt’s Gegenkandidaten? „Das ist noch offen“, sagte Bartl, zugleich Obmann des SC Saalbach.

FIS-Vorschlag genau verfolgt
Er hat den FIS-Vorschlag, ab 2021/22 Speed- und Technikrennen im Weltcup gleichermaßen aufzuteilen und Kombi- und Parallel-Rennen zu streichen, genau verfolgt. Ein fixes Herren-Speed-Doppel in Saalbach, dem WM-Ort von 2025, ist in diesem Plan aber nicht vorgesehen.

Herbert Struber
Herbert Struber
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