18.04.2021 11:00 |

Verletzung, Statistik

Sturm: Sorgen vor der Verfolgungsjagd gegen Rapid

Rapid gegen Sturm - am Sonntag ist‘s in der Fußball-Bundesliga wieder Zeit für den ewigen Schlager. In den Sturm nicht ganz sorgenfrei geht, Cheftrainer Christian Ilzer brachte seine Truppe, wie auf der Pressekonferenz erwähnt, nicht ganz verletzungsfrei durch die Trainingswoche. Für die Grazer geht‘s darum, Rapid nicht aus den Augen zu verlieren. Mit einem Sieg könnte man Grün-Weiß punktemäßig sogar einholen. Allerdings spricht die Statistik gegen Sturm.

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Nach sieben Spielen ohne Sieg gegen Rapid muss Sturm sportlich seine Hausaufgaben erledigen, die leidige Serie gegen die Hütteldorfer beenden. Für Trainer Christian Ilzer, der verletzungstechnische Probleme in der Defensive ankündigte, zum Umstellen gezwungen sein könnte, wär’s auch eine Premiere im Traditionsduell: Als WAC-Coach schlug Ilzer Rapid zwar einmal - danach gelang ihm das aber weder mit den „echten“ grün-weißen Rivalen Sturm noch in den Anläufen in den Wiener Derbys als Trainer der Austria.

Eine Feier mit Barca 
Kommt‘s im Allianz-Stadion zum Aufeinandertreffen zwischen Gregory Wüthrich und Thorsten Schick, treffen sich zwei alte Freunde wieder. Bei den Young Boys Bern standen Sturm-Abwehrriese Wüthrich und Rapids steirischer Flankenturbo Schick im Meister-Kader. Unvergessliche Momente, die zusammengeschweißt haben. „Wir waren in einer Clique, der Gregory ist ein richtig guter Mensch, mit dem Herz am rechten Fleck“, so Schick, der lustige Anekdoten aus Schweizer Tagen berichtet. „Etwa, als wir in Bern nach dem Titelgewinn kurzfristig eine Reise nach Barcelona gebucht und dort in einem Klub gefeiert haben, wo die Stars von Barça gleichzeitig auch ihre Meisterfeier hatten. Als im Klub das Lied ’We are the champions’ gekommen ist, haben wir zuerst geglaubt, das ist für uns.“

„Schwarze Götter“
„Schicki ist ein super Typ - und dieser Trip war ein hartes Programm“, lächelt Wüthrich, der auch „dank“ Schick bei Sturm spielt. „Christian Peintinger, unser Co-Trainer, hat in Bern immer von den ’schwarzen Göttern’ geredet, da war Sturm in der Kabine oft Thema“, so Schick. „Ich bin auch angerufen worden, bevor der Transfer von Gregory nach Graz passiert ist. Ich freu mich für ihn.“

1:4-Stachel entfernen
Am Sonntag wollen Schick, Kara (der Anfang der Woche nach einem Cut aus dem Salzburg-Spiel noch aussah wie ein Boxer) und Co. die „schwarzen Götter“ auf den Boden der Realität zurückholen. Beim 4:1-Sieg von Rapid im letzten Aufeinandertreffen in Hütteldorf war Schick mit einem Tor und einem Assist groß im Bild. „Ja, leider“, schmunzelt Wüthrich, „da ist definitiv noch eine Rechnung offen. Diesmal soll Sturm als Sieger vom Platz gehen, dann kann ich ihn danach ein bisserl provozieren.“ Dann wäre Sturm auch punktgleich mit den Grünen.

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