AstraZeneca

Salzburg passt Impfplan an

Salzburg
30.01.2021 09:00
Mit der Zulassung des neuen Serums von AstraZeneca muss das Land reagieren. Es gibt dabei verschiedene Szenarien.

Bisher sah Salzburgs Impfplan vor, dass Personen die älter als 65 Jahre sind, bis Ende Mai ihre Impfung gegen das Coronavirus halten. Mit einem neuen Impfstoff sollte dies schneller passieren. Wenn das Serum von AstraZeneca in Österreich nur für unter 65 Jahren empfohlen wird, wirbelt es den ursprünglichen Plan durcheinander und das Land muss reagieren. Parallel zur ursprünglichen Vorgehensweise werden dann, sobald der Impfstoff verfügbar ist, Personen aus den ersten vier Prioritätengruppen vorgezogen. „Jeder verfügbare Stoff wird auch verimpft“, so Gesundheitsreferent Christian Stöckl. Profitieren könnten in dem Fall Pädagogen, Mitarbeiter im Gesundheitsbereich, Beschäftigte mit viel Personenkontakt wie bei Bundesheer, Feuerwehr, Polizei oder den Öffis. „Die Anzahl der gelieferten Dosen soll auf jeden Fall zur Größe der ausgewählten Gruppe passen“, so Stöckl.

Noch ist unklar, wann Salzburg wieviel vom neuen Impfstoff bekommen wird. Fest steht: Im Gegensatz zu den schon verwendeten Stoffen ist jener von AstraZeneca deutlich einfacher beim Transport und in der Anwendung. Er kann im Kühlschrank gelagert werden und ist daher ideal für den Einsatz bei den niedergelassenen Ärzten. Der Biontech-Impfstoff muss dagegen bei -70 Grad gekühlt werden, der von Moderna bei -20 Grad.

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