Tragödie in Stainach

Laster gegen Pkw: Opfer hatten keine Überlebenschance

Steiermark
28.11.2010 12:20
Fast sieben Stunden lang ist am Freitag die Umfahrung von Stainach (Bezirk Liezen) nach der Unfalltragödie mit zwei Toten gesperrt gewesen. Mittlerweile stellte sich heraus, dass die beiden Opfer nicht in den Flammen, sondern bereits beim Zusammenstoß mit dem spanischen Autotransporter ums Leben gekommen sind.

Der von einem 42-jährigen Portugiesen gelenkte Sattelzug, der acht Autos vom Grazer Magna-Werk nach Frankreich bringen sollte, war - wie berichtet - gegen 14.30 Uhr in der "Wanne Stainach" auf der schneeglatten Fahrbahn ins Schleudern geraten.

Der 44-jährige Robert I. aus Lichtenwörth in Niederösterreich, der mit einem Opel Zafira entgegenkam, hatte keine Chance. Sein Wagen wurde von dem Lkw gegen die Wand der Unterflurtrasse geschoben, wobei der Lenker und sein 27-jähriger Kollege Rico B., der aus Deutschland stammte und in Baden bei Wien einen Wohnsitz hatte, ums Leben kamen.

Opel ging in Flammen auf
Danach ging der Opel in Flammen auf. Die beiden Tischler hatten in Radstadt (Salzburg) gearbeitet und am Nachmittag nach Hause fahren wollen. In die Kollision war auch noch ein Audi verwickelt, dessen Lenker, ein 22-jähriger Obersteirer, leicht verletzt davonkam. Bei einem Auffahrunfall, der sich danach ereignete, entstand nur Sachschaden.

von Peter Riedler, "Steirerkrone"
Bild: BFV Liezen/Schlüßlmayr

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