09.01.2021 17:00 |

Ski alpin

Für Weltmeister hat das Warten endlich ein Ende

Seit seinem Junioren-WM-Titel am 8. März 2020 hat Ski-Hoffnung Stefan Rieser kein Rennen mehr bestritten. Der Pongauer wurde in der Vorbereitung durch eine Knieblessur ausgebremst. Nun kehrt der 22-Jährige aber endlich ins Wettkampfgeschehen zurück. Nach zwei FIS-SuperGs in der Steiermark warten Europacup-Rennen in Wengen.

Erstmals seit elf Jahren (Manuel Kramer 2009 in Garmisch) holte Salzburg in der Vorsaison bei den Burschen einen Junioren-WM-Titel: Stefan Rieser vom WSV Dorfgastein raste am 8. März 2020 in Narvik zu Gold im Super G. Und das einen Tag nach Bronze in der Abfahrt.

Wochenlang nicht an Skifahren zu denken
Aber seither hat der 22-Jährige kein Rennen mehr bestritten. Nach einem Sturz im Oktober beim Training in Sölden war sein Knie derart beleidigt (Knochenprellung, Kreuzbandzerrung), dass wochenlang gar nicht mehr an Skifahren zu denken war. „Ich bin erst am 24. Dezember wieder auf Skiern gestanden, am 28. erstmals wieder Tore gefahren“, erzählte der Pongauer.

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Ich bin erst am 24. Dezember wieder auf Skiern gestanden, am 28. erstmals wieder Tore gefahren.

Ski-Hoffnung Stefan Rieser

Der nun aber bereit fürs Comeback ist. Anfang des Jahres fand er mit seiner Trainingsgruppe auf der Reiteralm gute Bedingungen vor, tastete sich in den vier Tagen wieder ans Limit. Die Zeit lief mit. „Ich war positiv überrascht“, gab Rieser zu. Der nun kommende Woche bei zwei FIS-Super Gs in St. Lambrecht in der Steiermark ins Renngeschehen zurückkehrt. Dann geht es zum Europacup in Wengen weiter. Denn nach den Weltcup-Assen gastiert die „2. Liga“ im Skisport mit zwei Super Gs am Lauberhorn. Vor seinen Junioren-WM-Medaillen war Rieser in der Vorsaison zweimal aufs Europacup-Podest gefahren.

Christoph Meissl gewann FIS-Slalom
Noch eine Liga darunter, auf FIS-Ebene, setzte ein Salzburger Technik-Ass ein Ausrufezeichen: Der Pongauer Christoph Meissl (21/SRG Gainfeld Bischofshofen) gewann den FIS-Slalom in Obdach (Steiermark), zeitgleich mit Richard Leitgeb aus Kärnten.

Indes laufen die Vorbereitungen in Flachau auf den Nachtslalom der Damen am Dienstag auf Hochtouren. Auch wenn keine Zuschauer erlaubt sind, ist genug zu tun. Zwei Wochen später (25./26. Jänner) steht Zell am See parat für zwei Europacup-Slaloms der Damen. Laut Skiklub-Vorstand Fritz Unterganschnigg wären die Pinzgauer bereit, auch im Weltcup einzuspringen, falls Rennen ausfallen sollten.

Herbert Struber
Herbert Struber
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