Tag 2 der Massentests:

Bislang 834 positive Fälle bei Flächenchecks in NÖ

573.740 Niederösterreicher ließen sich am Wochenende freiwillig auf Corona checken. Mit 0,15 Prozent blieb die Quote der positiven Tests niedrig - doch auch abseits der Massentests gab es viele neue Fälle.

Die niederösterreichischen Gemeinden haben – mit der unbezahlbaren Hilfe von Feuerwehr, Rettungs und Bundesheer – bei der Durchführung der Massentests wieder einmal gezeigt, was sie können. Mehr als eine halbe Million Landleute wurden innerhalb von zwei Tagen ohne Zwischenfälle auf das Coronavirus getestet. Dabei gab es zum Glück weit mehr positive Erkenntnisse, als am Ende positive Testergebnisse vorlagen. „Die Abläufe waren gut strukturiert, die Helfer nett und hilfsbereit, zudem gab es so gut wie keine Wartezeiten“, so die einhellige Meinung von Teilnehmern aus allen Landesvierteln.

Neue Erkenntnisse zu den positiven Ergebnissen vom Samstag lagen am Sonntagabend bereits vor. Mehr als 200 Befunde der 440 mittels PCR-Untersuchung nachgetesteten Personen wurden gestern noch eingemeldet – rund 70 Prozent der Ergebnisse stellten sich dabei als korrekt heraus. Am Dienstag sollen dann auch alle Laborergebnisse zu den Nachtestungen vorliegen.

Auch wenn die Teilnahme in Niederösterreich deutlich über den Zahlen etwa von Wien liegt: Dennoch hat man die ursprünglichen Erwartungen unterboten . Das liegt natürlich auch daran, dass meist ohnehin nur jene Mitbürger zum freiwilligen Test erscheinen, die sich ohnehin strikt an die Maßnahmen der Bundesregierung halten. Davon leitet sich wohl auch die geringe Infektionsrate ab, meinen Beobachter.

Indes bleibt das allgemeine Infektionsgeschehen im Land weiterhin hoch. Mehr als tausend neue Fälle – davon haben es wohlgemerkt lediglich 17 positive PCR-Befunde von den Massentestungen in die Bilanz geschafft– kamen am Wochenende dazu. „Wir rechnen damit, dass sich die Fallzahlen durch die Massentests zunächst erhöhen werden“, heißt es von den Behörden. Ob es danach aber wieder zu einer Reduktion der positiven Tests kommt, ist fraglich. Schließlich droht durch die heute vor einer Woche eingetretene Lockerung der Lockdown-Maßnahmen ein deutlicher Anstieg bei den Neuinfizierungen

Thomas H. Lauber und Nikolaus Frings, Kronen Zeitung

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