Vinzenz Höck und Alex Benda sind derzeit Österreichs heißeste Eisen im Kunstturnen. Am Donnerstag greifen die Grazer bei der Europameisterschaft in der Türkei ins Geschehen ein. Der Jugendtrainer der beiden früheren ATG-Turner, Benno Poduschka, erinnert sich an die Anfänge des Duos.
Gewisse Dinge sind vorbestimmt, sagt man. So dürfte es Bestimmung gewesen sein, dass aus Vinzenz Höck und Alex Benda Top-Turner werden. „Der Vinz etwa war schon als Achtjähriger quadratisch, praktisch, gut - mit sehr breiten Schultern“, lacht Benno Poduschka, der Langzeittrainer des Duos Benda und Höck vom Allgemeinen Turnverein Graz (ATG). „Der Xandi hat mit fünf Jahren begonnen - und hat gleich eine Begeisterung und ein Bewegungsgefühl für alle Geräte gehabt. Ein geborener Mehrkämpfer!“
Mittlerweile ist Benda - so Poduschka - „wohl der kompletteste Turner in Österreich. Vinzenz turnt auch alle Geräte, an den Ringen gehört er allerdings schon zur Weltspitze.“ Das heißt was. „Denn bei den Ringen ist die Dichte an Athleten sehr hoch. Ein Fehler, etwa bei der Landung, oder ein falscher Griff und man rutscht gleich um zehn Plätze ab.“
Daheim wird mitgezittert
Was für die ATG-Aushängeschilder ab Donnerstag (Qualibewerbe) bei der Europameisterschaft in der Türkei drin ist? Poduschka: „Der Xandi ist top am Reck und auf dem Boden, hat die Top-12 im Visier. Der Vinz hat seine Form beim Weltcup-Sieg gezeigt, kommt er ins Finale, ist von Platz eins bis acht alles drin!“ Angefeuert wird das Duo aus der Heimat in jedem Fall. Die „Fanbase“ ist groß. „Es ist für unseren Nachwuchs immer ein Highlight, wenn einer der beiden bei uns trainiert.“
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