"Es gibt keine medizinische Ursache, die unseren Sohn am Essen hindert, es spielt sich alles in seinem Kopf ab", schildert Daniels verzweifelter Vater Kevin (41) aus Nottingham in England im Gespräch mit der Tageszeitung "Metro". Während der Stillphase sei es bei ihm zu einem Rückfluss von Magensäure in den Mund gekommen, seither habe er fürchterliche Angst vor Essen und selbst vor manchen Getränken.
Seit Jahren wird der ansonsten quietschvergnügte Knabe nun schon über Schläuche und eine Magensonde künstlich ernährt - sowohl für den Vierjährigen als auch seine Eltern ein täglicher Spießrutenlauf.
"Wir träumen davon, dass er in ein Stück Pizza beißt"
Daniels Mama Catherine: "Unser Traum wäre es, einmal zu sehen, wie unser Liebling, so wie die anderen Kinder, vergnügt zum Beispiel in ein Stück Pizza beißen kann; aber bisher haben leider alle Therapien versagt."
Die einzige Hoffnung der Eltern ist nun die Behandlung in der Universitätsklinik in Graz. Die steirischen Ärzte bieten nämlich als einziges Spital in Europa eine erprobte Kombi-Behandlung der Symptome an. Weil die Krankenkasse in Großbritannien die Kosten von 22.000 Pfund aber nicht übernehmen will, haben die Eltern eine Spendenaktion ins Leben gerufen.
von Gregor Brandl, Kronen Zeitung
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