16.11.2020 16:00 |

Konzept überzeugte

Kaunertal setzt Akzente für „neuen“ Tourismus

Unabhängig von der aktuellen schwierigen Situation verfolgt das Kaunertal konsequent seinen Weg als klimafreundliche Tourismusdestination. Vor kurzem bekam man den begehrten Zuschlag für das 200.000 Euro schwere Förderprojekt Clean Alpine Region (CLAR).

Eine Jury, bestehend aus Vertretern der Lebensraum Tirol Holding, dem Land Tirol, der Standortagentur sowie der Tirol Werbung, wählte aus zahlreichen Bewerbungen vier Tiroler Modellregionen aus, um konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz, insbesondere im Energiebereich, zu fördern. Dabei erhielt die Oberländer Tourismusregion als einziger Projektwerber den höchsten Förderzuschlag in der Höhe von 200.000,- Euro. Das Kaunertal samt den umliegenden Gemeinden gilt ab sofort als „Clean Alpine Region Kaunergrat“. Die Region hat mit ihrem breit angelegten und perfekt ausgearbeiteten Konzept überzeugt. „Wir können nicht nur national sondern auch europaweit Modellregion des klimafreundlichen Tourismus werden“, zeigt sich Michaela Gasser-Mark, Geschäftsführerin von Kaunertal Tourismus, bis in die Haarspitzen motiviert. 

Professionelle Begleitung durch Elisabeth Steinlechner 
Dass dies kein spontaner Marketinggag ist, beweist ein Blick in die jüngste Vergangenheit: 2018 bildete man mit allen Kaunertaler Gemeinden eine Klimaanpassungsmodellregion (KLAR), heuer erschien ein einzigartiger Kaunertal-Klimaguide in Buchform.  Die Projektdauer von CLAR beträgt 22 Monate. Während dieser Periode werden insgesamt sieben zukunftsweisende Vorhaben umgesetzt. Damit diese Initiativen mit allen beteiligten Institutionen bestens abgestimmt sind, wurde vor kurzem Elisabeth Steinlechner als CLAR-Koordinatorin bestellt. Die 39-jährige Landeckerin gilt als ausgewiesene Spezialistin. Neben ihren beruflichen Stationen bei namhaften Unternehmen wie E.ON Energie AG oder GE Jenbacher agierte sie jahrelang als Klima- und Energiemodellregionsmanagerin im Bezirk Landeck.

Leuchttürme
Ab sofort wird die CLAR-Koordinatorin in enger Abstimmung mit der TVB-Geschäftsführung die ambitionierten Ziele verfolgen. Steinlechner: „Unser Bestreben ist es, Leuchttürme zu schaffen. Konkrete Maßnahmen wie Raus aus Öl, die Schaffung neuer E-Mobilitätsangebote, Veranstaltungen neu denken sowie Tourismus und Arbeiten im Naturraum direkt zu verknüpfen, sind in Ausarbeitung.“ Es gehe darum, eine lebenswerte Region zu bleiben und diese touristisch erfolgreich zu positionieren.

Hubert Daum
Hubert Daum
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