Virus feierte mit

Cluster in Krems: Szene-Lokal bleibt vorerst zu

Einen ersten Disco-Cluster gibt es nun im niederösterreichischen Krems: Wie die „Krone“ vorab erfuhr, stellten sich drei Personen im Umfeld des Szene-Lokals Q-Stall als Corona-positiv heraus. Diese hatten am vergangenen Wochenende in der Disko gefeiert. Am kommenden bleibt das betroffene Lokal vorerst geschlossen.

Die Kremser Party-Szene war zuletzt bereits in den Fokus gerückt, da man es mit der Sperrstunde oftmals nicht allzu genau genommen hatte. Bis weit in die Nacht wurde gefeiert, was sogar eine Verwarnung seitens des Gesundheitsministers zur Folge hatte. 

Lokal bleibt vorerst geschlossen
Wie die „Krone“ nun vorab aus Insiderkreisen erfuhr, gibt es im Umfeld des Szene-Lokals Q-Stall drei positive Coronavirus-Fälle. Es handelt sich offenbar um Feiernde, die keinerlei Symptome aufwiesen und am vergangenen Wochenende in dem Lokal gefeiert hatten, wie die Verantwortlichen am Nachmittag auf der Facebook-Seite der Diskothek erklärten. Die Personen seien Anfang dieser Woche positiv getestet worden. „Das heißt zwar nicht, dass diese sich im Q-Stall angesteckt haben, jedoch müssen wir Sicherheitsmaßnahmen ergreifen“, heißt es in dem Posting.

Das Lokal bleibe daher am kommenden Wochenende geschlossen, das komplette Personal werde getestet. Bislang jedoch würde kein Mitarbeiter Symptome zeigen, auch fiel bislang keiner der Tests positiv aus, betonten die Verantwortlichen. Zudem erging der Aufruf an all jene, die am vergangenen Wochenende im Lokal gefeiert hatten, bei Symptomen die Hotline 1450 zu kontaktieren.

Mikl-Leitner: „Stehen am Beginn entscheidender Monate“
Indes wurden hinsichtlich der Corona-Ampel Wiener Neustadt und auch der Bezirk Korneuburg auf gelb gesetzt. „Bundes- und Landesebene haben dasselbe Ziel, nämlich die Pandemie in den Griff zu bekommen. Darum halte ich mich an die Empfehlungen der Experten“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am Freitag. „Wir stehen am Beginn entscheidender Monate, die zeigen werden, wie gut wir durch die Pandemie kommen werden“, erklärte sie. Das Land Niederösterreich arbeitet laut Mikl-Leitner darum „aufs Engste“ mit dem Landessanitätsstab und mit der Landesgesundheitsagentur zusammen, um weitere Schritte gegen die Pandemie zu setzen.

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