Große Mengen von altem Holz im Baucontainer vor dem Grazer Volkskundemuseum bereiteten Passanten Sorgen. Sie befürchteten, dass die schönen, alten Stuben einem Umbau zum Opfer fallen könnten. „Die Rauchkuchl und der Trachtensaal bleiben natürlich erhalten“, beruhigt Volkskunde-Chefin Claudia Unger.
„Was aktuell entsorgt wird, sind diverse Ausstellungsaufbauten, die alten Vitrinen, und auch eine Holzdecke musste aus technischen Gründen entfernt werden“, erklärt Unger den anfallenden Bauschutt. „Aber natürlich werden die Rauchkuchl und die so genannte Gute Stube in die künftige Dauerausstellung, die sich mehr der Gegenwart widmen wird, integriert.“ Auch der Trachtensaal soll vorerst in seiner ganzen Pracht erhalten bleiben. „Für die Zukunft werden wir uns dann ein Konzept überlegen, um ihn für Besucher noch attraktiver zu machen“, fügt Kuratorin Birgit Johler hinzu.
Immer in Absprache mit dem Denkmalamt
„Der Umbau - die Neueröffnung steht im April 2021 auf dem Programm - geschieht natürlich in ständiger Absprache und Übereinstimmung mit dem Bundesdenkmalamt“, betont Unger. Das bestätigt auch Christian Brugger, Leiter des Bundesdenkmalamts in der Steiermark: „Alle Schritte sind bewilligt und abgesegnet. Wie die Verantwortlichen die neuen Räume konzipieren, ist aber natürlich deren Sache.“
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