30.07.2020 06:00 |

Regionalstadtbahn:

Schnöll: „Sind so weit wie noch nie“

Der Salzburg-Besuch von Bundesverkehrsministerin Leonore Gewessler hat sich ausgezahlt. Stadt und Land freuen sich über die fixe Zusage, dass sich der Bund am Bau der Regionalstadtbahn finanziell beteiligt. Nur die Bahn kann laut Landesrat Stefan Schnöll für einen Systemwechsel im Großraum der Mozartstadt sorgen.

Die Planungen für die Regionalstadtbahn laufen bereits auf Hochtouren, jetzt ist auch die Finanzierungsfrage einen großen Schritt weiter. Denn Ministerin Leonore Gewessler hat die Beteiligung vom Bund am Projekt garantiert. Die genaue Höhe soll mit Jahresende fixiert sein. „Damit sind wir beim Projekt soweit wie noch nie“, freut sich Verkehrslandesrat Stefan Schnöll, der die Regionalstadtbahn als wichtigstes Projekt bezeichnet: „Eine Systemänderung ist nur mit der Bahn möglich.“ Nach der Fertigstellung können alle anderen Öffis um die Hauptschlagader des Verkehrs geplant werden.

Derzeit Probebohrungen im Bereich Mirabellplatz
„Das Stiegl-Gleis zum Beispiel wird erst bei einem zusammenhängenden Schienennetzes sinnvoll“, so Schnöll. Der Bürgermeister der Stadt Salzburg, Harald Preuner, ist ebenfalls positiv gestimmt: „Das ist jetzt ein Jahrhundertchance.“ Preuner hofft noch auf eine zusätzliche „flankierende finanzielle Unterstützung“ aus der Nahverkehrsmilliarde des Bundes.

Derzeit finden, wie berichtet, zahlreiche Probebohrungen auf dem ersten geplanten Streckenabschnitt bis zum Mirabellplatz statt.

Felix Roittner
Felix Roittner
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