Neue Sorgen:

Corona-Alarm in Stift und Klinikum

Ein Bischof aus der Slowakei sorgt in Stift Heiligenkreuz für Corona-Alarm (siehe auch Seite 12 unserer heutigen Printausgabe). Die chirurgische Abteilung des Krankenhauses Wiener Neustadt wurde gesperrt und über Mitglieder des Fußballvereins Eggenburg wurde Quarantäne verhängt - alles beunruhigende Auswirkungen der Covid-19-Pandemie.

Unruhig blicken Gläubige derzeit in Trumau im Bezirk Baden in Richtung Himmel. Ein Pfarrer, der ersatzweise eine Messe in der Kirche zelebriert hatte, brachte unabsichtlich Covid-19 in die Gemeinde. Auch Bürgermeister Andreas Kollross, er hatte den Priester nur kurz auf dem Gemeindeamt gegrüßt, musste sich vorsorglich absondern, 30 Gläubige unter Quarantäne. „Patient Null“ dürfte in diesem Fall ein Bischof aus der Slowakei sein. Der Seelsorger hatte sich in seiner Heimat zwar einem Corona-Test unterzogen, erhielt das positive Ergebnis aber erst nach seiner Rückkehr aus Heiligenkreuz. Sein Betreuer vor Ort war jener Priester der nun auch erkrankt ist.

Covid-19: Abteilung in Spital sofort gesperrt
Ausgebreitet hat sich indes auch der Pfingstkirchen-Cluster in Wiener Neustadt. Viele Mitglieder der Freikirche wurden getestet. Dabei stellte sich heraus, dass eine Frau an Corona erkrankt ist. Da die Betroffene als Krankenschwester im Spital Wiener Neustadt tätig ist, wurde zur Sicherheit die Chirurgie-Abteilung gesperrt. „Patienten, die auf dieser Station liegen, dürfen derzeit leider keinen Besuch empfangen“, heißt es. Insgesamt kletterte die Zahl der Infizierten rund um die „Pfingstkirche Gemeinde Gottes“ laut der zuständigen Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig mit Stand Samstagabend auf 26.

Fleischerei-Cluster trifft Fußballverein
Indes wurde bekannt, dass sich auch ein Spieler des Fußballvereines Eggenburg mit dem Virus infiziert hat. Der Mann hatte zuvor als Ferialpraktikant in dem Schlachthof gearbeitet. Alle Trainingsteilnehmer wurden informiert und entsprechend ihrer Risikoeinstufung auch bereits getestet, heißt es in einer Stellungnahme. Die Amateur-Kicker befinden sich deshalb aktuell bis mindestens 28. Juli in häuslicher Quarantäne. Weil bis dahin auch der Trainingsbetrieb stillsteht, wird überlegt, das erste Spiel gegen Melk am 30. August zu verschieben.

Lukas Lusetzky, Josef Poyer & Nikolaus Frings, Kronen Zeitung

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