In die Mur gestürzt

Gekenterter Kajakfahrer kämpfte um sein Leben

Steiermark
14.07.2020 20:33
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Ein 54-jähriger Kajakfahrer ist am Sonntag auf der Mur bei Peggau nördlich von Graz gekentert. Er kämpfte danach laut Feuerwehr um sein Leben und konnte mit letzter Kraft das rettende Ufer erreichen. Die Bergung des Kajaks gestaltete sich schwierig.

Der Sportler dürfte laut Feuerwehr Deutschfeistritz die gefährliche Situation aufgrund des Hochwassers unterschätzt haben, sie spricht von „reißenden Wassermassen“. Im Bereich des Kraftwerks Peggau kenterte der 54-Jährige und wurde aus dem Boot geschleudert. Mit „letzter Kraft“ konnte sich der Steirer ans Ufer retten, wo ihn Passanten versorgten. Schließlich wurde er vom Roten Kreuz in ein Krankenhaus gebracht.

Mit Kran geborgen
Das Kajak trieb ab und verfing sich nach einigen Stunden bei einem Pfeiler einer Schnellstraßenbrücke. Die Feuerwehren Deutschfeistritz und Frohnleiten-Stadt versuchten es zu bergen, mussten die Aktion am Sonntag aber wegen der einbrechenden Dunkelheit und der Gefahren für die Einsatzkräfte (starke Strömung und Treibgut in der Mur) abbrechen. Am nächsten Tag konnte eine Baufirma das Kajak mit einem Kran an Land bringen.

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