02.06.2020 08:00 |

Generalsanierung

Ex-Haubenlokal Alt-Salzburg wird zur Baustelle

Gut Ding braucht Weile: Nach über vier Jahren Stillstand und beigelegtem Pächterstreit startet die Stadt als Eigentümerin die Generalsanierung des Ex-Haubenlokales „Alt Salzburg“ in der Bürgerspitalgasse. „Wir wollen vor dem Sommer mit der Sanierung beginnen“, sagt die zuständige Stadträtin Anja Hagenauer (SPÖ).

Lange hat es gedauert, nun geht es an der Adresse Bürgerspitalgasse 2 neben der Pferdeschwemme Schlag auf Schlag: Nach vier Jahren Leerstand, gescheiterten Neueröffnungen und einem beigelegtem Streit zwischen Pächter und Subpächter lässt die Stadt als Eigentümerin mit ihrer Immobilientochterfirma KgL das Haus nun sanieren.

Noch vor dem Sommer soll mit der Instandsetzung der Elektroinstallationen und der Wasserleitungen in den Räumlichkeiten begonnen werden, in denen bis 2016 das Haubenlokal Alt Salzburg zu finden war. „Wir konnten zwischenzeitlich die Angebote der Baufirmen prüfen und haben uns dafür entschieden, gleich zu investieren, um in der Corona-Krise die Wirtschaft ein Stück weit anzukurbeln“, berichtet die zuständige Stadträtin Anja Hagenauer (SPÖ) der „Krone“.

Schon Anfang Herbst soll die gut 35. 000 Euro teure Sanierung abgeschlossen sein. Wer dann allerdings in die frischsanierten Räumlichkeiten als neuer Pächter einzieht, steht allerdings noch nicht fest: Im Moment gibt es einen Interessenten für das renovierte Geschäftslokal – vor der Corona-Krise waren es noch drei.

Die Stadt sucht noch einem neuen Pächter
„Wir laden Interessierte ein, sich bei uns zu melden“, sagt Stadträtin Hagenauer, die nicht verraten will, wer der verbliebene Kandidat ist. Fix ist: Wie berichtet, interessieren sich die Festspiele nicht mehr für die  Liegenschaft in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. „In dieses sehr verschachtelte Haus müsste so viel investiert werden, dass es für uns nicht in Frage kommt“, sagt Präsidentin Helga Rabl-Stabler.

Teile des Gebäudes sind denkmalgeschützt
Die verwinkelte Struktur des Gebäudes liegt teils auch in seiner Geschichte begründet: Laut einem Baugutachten stammen Teile des Gebäudes aus dem 17. Jahrhundert und sind denkmalgeschützt. Zu- und Umbauten wurden teils in der Nachkriegszeit vorgenommen.

Verena Seebacher
Verena Seebacher
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