23.05.2020 13:00 |

5 Millionen € zu viel

Geplanter Schulausbau wird viel teurer

Die Stadt Seekirchen will beim Ausbau und Neubau der Schulen an den Start zurück. Bei der Ausschreibung des Projektes stiegen die Kosten auf mehr als 31 Millionen Euro - zu viel. Stadtchef Pieringer will daher die Ausschreibungen in kleinere Abschnitte aufteilen. Die Gemeindevertretung entscheidet.

Der Aus- und Umbau der Volks- und Mittelschule im Seekirchner Zentrum steht momentan auf dem Prüfstand. Durch eine Ausschreibung des Gesamtprojekts gab es nur wenige Angebote und die waren teuer – fünf Millionen Euro mehr als erwartet. Zu Beginn ging die Stadt von 26,8 Millionen Euro aus. Nach der Ausschreibung waren es 31,5 Millionen. Da sich das Projekt über mehrere Jahre erstreckt, würden die Kosten vermutlich noch weiter steigen. Daher will Bürgermeister Konrad Pieringer nun neu ausschreiben: „Mehrere kleinere Ausschreibungen könnten da besser sein und ist vielleicht auch für die regionalen Firmen besser, die bei kleineren Projekten mit anbieten könnten“, so Pieringer. Er könnte sich vorstellen, dass beispielsweise die Schulen getrennt oder etwa Abschnitte wird die Dächer und der Zubau gesondert behandelt werden.

In der Gemeindevorstehung hat sich eine knappe Mehrheit schon für die Neuausschreibung gebildet. Diese wird auch eine Empfehlung dahingehend an die Gemeindevertretung richten. Da soll dann in der Sitzung kommende Woche eine Entscheidung gefällt werden.

Felix Roittner
Felix Roittner
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