Leere Praxen

Tirols niedergelassene Ärzte fordern Entschädigung

Tirol
20.05.2020 15:30

Mediziner sind eine wichtige Berufsgruppe in der Krise. Niedergelassene Ärzte fühlen sich aber übergangen. Der Tiroler Landesstellenleiter der Österreichischen Gesundheitskasse kontert.

In den Arztpraxen herrschte durch die Ausgangsbeschränkungen wochenlang Flaute. Die niedergelassenen Ärzte fordern von der neuen Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) Entschädigungen. Momen Radi, Vertreter der niedergelassenen Ärzte Tirols, spricht gar von „Existenzbedrohung“.

ÖGK-Landesstellenleiter Arno Melitopulos-Daum erinnert daran, dass auch der Kasse durch hohe Arbeitslosigkeit viele Einnahmen fehlen und zuletzt Honorare kräftig erhöht wurden. Der Bund sei gefordert, eine österreichweite Lösung zu finden.

Forderungen der Tiroler Mediziner am höchsten
Was die Ärzte noch kritisieren: Durch die Kassenfusion würden Reformen zur Primärversorgung am Land ins Stocken geraten. Melitopulos-Daum kontert: „Vieles ist unter Dach und Fach. Die Honorarforderungen der Tiroler Ärzte sind allerdings die höchsten in ganz Österreich.“

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