19.04.2020 15:00 |

Bilanz für Tirol

Fast 100.000 Anrufe bei Gesundheits-Hotline 1450

Seit Ende Februar erreichten die Gesundheitsberatung 1450 knapp 100.000 Anrufe. Mit dem Rückgang der Neuerkrankungen in Tirol wird  nun die Großbesetzung der Hotline mit 24 internen Mitarbeitern der Leitstelle sowie 14 externen Helfern reduziert. Das Personal steht bei Bedarf jedoch auch weiterhin für einen Einsatz bereit, hieß es am Sonntag vonseiten des Landes.

„In den vergangenen zwei Wochen hat sich die Lage im Hinblick auf die Corona-Neuerkrankungen stabilisiert. Dementsprechend haben sich auch die Nachfragen bei der telefonischen Gesundheitsberatung der Leitstelle Tirol reduziert“, erklärt LH Günther Platter und ergänzt: „Aus diesem Grund wird die extern eingerichtete Anlaufstelle für Anrufe bei 1450 in der Stadtbibliothek Innsbruck schrittweise heruntergefahren.“ Bei Bedarf könnten die Kapazitäten aber jederzeit wieder erhöht werden.

Knapp 10.000 Anrufe bisher im April
Im aktuellen Monat April wurden bis dato rund 9400 Anrufe verzeichnet. „Das sind rund 500 Anrufe pro Tag - dabei ist ein deutlicher Rückgang zum Monat März erkennbar. In Spitzenzeiten waren bis zu zehn interne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Leitstelle sowie sechs externe Personalkräfte für die Gesundheitsberatung 1450 tätig. In Zukunft werden die Personalressourcen wieder auf die internen Personalkräfte reduziert“, berichtet Bernd Noggler, Geschäftsführer der Leitstelle Tirol.

25.000 SMS als „Überweisung“ ausgestellt
Auch weiterhin gelte es zu beachten, dass die Hotline 1450 nur bei auftretenden Symptomen und bei konkreten Verdachtsfällen in Anspruch genommen werden soll. Im Fall eines Verdachts wird von der Leitstelle in Form einer SMS eine „Überweisung“ ausgestellt, die zur Inanspruchnahme der stationären Screening-Stationen berechtigt. Insgesamt wurden bereits rund 25.000 derartige SMSausgestellt. 11.200 Screenings wurden in den Screening-Stationen durchgeführt, 7.800 von den mobilen Screening-Teams.

Die kostenlose 24-Stunden-Hotline des Landes Tirol (0800 80 80 30), wo allgemeine Fragen rund um das Coronavirus beantwortet werden, verzeichnete seit Inbetriebnahme der Telefonberatung am 26. Februar über 19.000 Anrufe.

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