14.04.2020 21:54 |

Aktuelle Entwicklungen

Corona: Drei neue Todesfälle in der Steiermark

++ Magna: Mercedes G wird wieder gebaut. ++ Ostern haben die Steirer großteils vorbildlich in den eigenen vier Wänden verbracht. Nach den Feiertagen dürfen heute nun viele Geschäfte wieder öffnen. Bei jedem Einkauf gilt strenge Maskenpflicht, auch in den Öffis ist die Bedeckung von Mund und Nase oberstes Gebot. Und Abstand halten! ++ Steiermark bei Anträgen auf Kurzarbeit an vierter Stelle. ++ Steirische Bildungsdirektion erwartet nicht viele Schul-Rückkehrer parallel zur Handelsöffnung. ++ Steirische Baumärkte werden gestürmt. ++ Liezener Bauernmarkt wieder geöffnet. ++ Steirische Kindergärtnerinnen üben Kritik an Nicht-Beachtung. 

21.50 Uhr: Dienstagabend beträgt die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 in der Steiermark 1591. Das bedeutet ein Plus von 19 bestätigten Infektionen im Vergleich zum Vorabend. Aktiv erkrankt sind derzeit 951 Steirerinnen und Steirer. Die absoluten Infektionen teilen sich wie folgt auf:

  • Bruck-Mürzzuschlag: 51 (+1)
  • Deutschlandsberg: 44 (+4)
  • Graz: 430 (+5)
  • Graz-Umgebung: 178 (+6)
  • Hartberg-Fürstenfeld: 289 (-)
  • Leibnitz: 170 (+1)
  • Leoben: 22 (-1)
  • Liezen: 80 (+1)
  • Murau: 5 (-)
  • Murtal: 31 (-)
  • Südoststeiermark: 47 (-)
  • Voitsberg: 95 (-)
  • Weiz: 149 (+2)

20.25 Uhr: Wieder gibt es in der Steiermark drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen: Zwei Männer (Jahrgänge 1934 und 1952) aus Graz sowie ein Mann (Jahrgang 1926) aus dem Bezirk Leoben sind verstorben. Die Zahl der Todesopfer steigt damit auf 90. Erfreulich ist jedoch, dass die Zahl der aktuell Erkrankten in der Steiermark sinkt: 951 Personen haben derzeit Covid-19, schon 534 Personen gelten als genesen. Am meisten Infizierte gibt es nach wie vor in der Landeshauptstadt Graz, gefolgt vom Bezirk Hartberg-Fürstenfeld.

18.50 Uhr: Nachdem die Serienfertigung der Mercedes-Benz G-Klasse unterbrochen wurde, fährt Magna die Produktion des Geländewagens in Graz wieder hoch - freilich unter verstärkten Sicherheits- und Hygienemaßnahmen.


13.33 Uhr:
In einem offenen Brief von steirischen Kindergarten-Pädagoginnen an die zuständige Landesrätin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) machen die Betroffenen auf eine Reihe von Missständen aufmerksam. Obwohl zu erwarten sei, dass nach der Öffnung zahlreicher Betriebe wieder ein deutlich größerer Bedarf an Kinderbetreuung herrschen werde, fehle es an Rahmenbedingungen und Informationen für die Beschäftigten. So stehen in den Einrichtungen weder Schutzkleidung noch Visiere zur Verfügung, wie das in anderen Branchen üblich ist. Man wisse nicht einmal, ob Desinfektionsmittel im Eingangsbereich oder etwa das Tragen von einem Mundschutz vorgesehen sei. Unterstützung kam als erstes von KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler: „Die Forderungen sind berechtigt und haben volle Unterstützung durch die Politik verdient.“

12.01 Uhr: Gute Nachrichten kommen am Dienstag aus dem Ennstal. Der beliebte Bauernmarkt in Liezen, der bekanntlich aufgrund der Risikobewertung durch den Krisenstab der Stadt Liezen temporär ausgesetzt wurde, findet ab Donnerstag nun wieder wöchentlich statt.

9.14 Uhr: Offenbar juckt es die Heimwerker schon ordentlich im Bastel-Finger, denn vor den steirischen Baumärkten haben sich bereits in den Morgenstunden lange Schlangen gebildet. Bevor es mit dem Bau der neuen Gartenlaube oder der Reperatur der zuletzt überbeanspruchten Kühlschranktür losgeht, ist also einmal mehr Geduld gefragt.

8.20 Uhr: Da ab heute mit dem Hochfahren des Handels wieder viele zurück an ihren Arbeitsplatz müssen, dürfte es in Sachen Kinderbetreuung in einigen Familien noch enger werden. Dennoch rechnet man in der Steiermark nicht mit einem explosionsartigen Anstieg der Schülerzahlen: „Wir erwarten keinen großen Ansturm, aber die Direktoren wissen bescheid und sind gut vorbereitet“,  sagte die steirische Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner im Ö1-Morgenjournal am Dienstag.

7.28 Uhr: Der Run auf die Kurzarbeit hält wegen der Corona-Krise unvermindert an. Mittlerweile sind 53.646 Anträge auf Corona-Kurzarbeit beim Arbeitsmarktservice (AMS) eingelangt, um gut 200.000 mehr als Anfang voriger Woche. Diese Anträge umfassen gesamt die Arbeitsplätze von 608.607 Menschen. Deshalb werden die Mittel für die Kurzarbeits-Unterstützungen ein weiteres Mal aufgestockt, von drei auf fünf Milliarden Euro, will die APA aus dem Arbeitsministerium erfahren haben. Nach Branchen stammen 23 Prozent der bisherigen Kurzarbeits-Anträge aus dem Handel, zwölf Prozent aus Gastgewerbe und Beherbergung und elf Prozent aus der Bauwirtschaft. 15.524 Anträge kommen aus Wien, 9279 aus Niederösterreich, 7.429 aus Oberösterreich, 5696 aus der Steiermark, 5434 aus Tirol, 3770 aus Salzburg, 2091 aus Kärnten und 905 aus dem Burgenland.

6.50 Uhr: Die Wirtschaft atmet auf! Am heutigen Dienstag dürfen nach einer langen Durststrecke nun wieder zahlreiche Geschäfte für Kunden öffnen, in Graz sperren etwa Lena Hoschek, Gerstner Kindermoden, der Mamiladen, Uhren Weikhard oder der Büchersegler auf. Allerding gelten oftmals abgeänderte Öffnungszeiten. Wichtig sind bei jedem Einkauf die Benimmregeln: Abstand halten und Schutzmaske tragen!

6.30 Uhr: Die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle in der Steiermark lag zuletzt bei 1572 (laut Gesundheitsministerium; Stand Montag, 21 Uhr). Aktuell sind 968 Personen erkrankt. Sieben neue Todesfälle sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus am Ostermontag in der Steiermark zu beklagen: Zwei Männer (Jahrgang 1926 und 1942) aus dem Bezirk Graz-Umgebung bzw. Graz und fünf Frauen (Jahrgänge 1926, 1927, 1928, 1935 1948) aus den Bezirken Graz-Umgebung, Graz und aus dem Bezirk Weiz. Insgesamt sind nun 87 Menschen in der Steiermark in Verbindung mit dem Virus verstorben.

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