Die Polizei war bei Routinekontrollen im September des Vorjahres auf die Manipulationen aufmerksam geworden. Auffällig viele Frächter hatten auf die Sekunde genaue Aufzeichnungen vorgelegt. Die Beamten stießen auf verschiedene Manipulationstechniken wie z.B. die Beeinflussung von Sensoren im Motorraum durch Magneten.
"Bei den Ermittlungen haben wir gemerkt, dass es bei den beanstandeten Firmen offenbar gang und gäbe war, dass Lkw einen zweiten Tachografen eingebaut hatten", erläuterte der stellvertretende Leiter der Verkehrsabteilung der Landespolizeikommandos, Manfred Prasch.
30 Frächter mit 50 Schwerfahrzeugen betroffen
Laut Prasch hätten etliche Unternehmer die Lunte gerochen und die manipulierten Geräte im Ausland wieder rückbauen lassen. Erwischt habe man dennoch rund 30 Frächter mit 50 Lastwagen. Prasch geht davon aus, dass derartige Praktiken auch in anderen Bundesländern - man habe umgehend die Verkehrsabteilungen der Landespolizeikommanden informiert und sei dort auf wenig Verwunderung gestoßen - und im Ausland üblich seien.
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