13.02.2020 06:05 |

Anklage fertig

Nach 13 Jahren steht GAK-Prozess vor dem Anpfiff

Jetzt dürfte es doch ernst werden! Fast 13 Jahre nach Beginn der Ermittlungen gegen ehemalige Verantwortliche des Fußballvereins GAK soll die Anklage fertig sein. Seit Sommer 2019 lag der Anklageentwurf der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft im Justizministerium - seit Mittwoch ist der Akt retour.

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Für 18 Personen, darunter ehemalige Klubpräsidenten, dürfte der Anpfiff zum großen Finale nun bevorstehen. Seit 2007 geht die Justiz den Konkursen (die zu Zwangsabstieg und Neugründung des Fußballvereins führten) nach. Ermittelt wurde zuerst von der Staatsanwaltschaft Graz, dann von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien. Es soll um Bilanzfälschungen, Schwarzgeldzahlungen und Betrug gehen.

„Es muss noch an der Umsetzung gearbeitet werden“
Viele Jahre wurde immer wieder spekuliert, ob es in diesem Fußball-Krimi überhaupt jemals zu einem Prozess kommen wird. Noch sind die brisanten Informationen der „Krone“ unbestätigt. Elisabeth Täubl, Sprecherin der WKStA, erklärte auf Anfrage lediglich, dass der Vorhabensbericht nach Stationen im Justizministerium und bei der Oberstaatsanwaltschaft Wien seit Mittwoch wieder retour sei. „Nun muss noch an der Umsetzung gearbeitet werden.“

Bevor sämtliche Verfahrensbeteiligten nicht informiert sind, wird die fertige Anklage wohl auch nicht bestätigt werden. Dazu kommt natürlich, dass sie noch nicht rechtskräftig ist und die Beschuldigten noch eine Einspruchsfrist haben. Aber der Ball ist jetzt im Spiel.

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