05.02.2020 15:04 |

Nicht infiziert

Corona-Verdacht: Patientin türmte aus Spital

Polizeiliche Suchaktion nach einer verschwundenen Patientin in Salzburg: Die Frau, bei der der Verdacht einer Infektion mit dem Coronavirus im Raum stand, war in der Nacht auf Mittwoch aus der Isolierstation des Krankenhauses getürmt. Die 31-jährige Patientin war am Dienstag stationär aufgenommen worden, wie die Salzburger Landeskliniken mitteilten. Die Frau aus dem Flachgau wurde gesucht - mittlerweile konnte Entwarnung gegeben werden, die 31-Jährige wurde ausfindig gemacht. Nun ist auch klar: Die 31-Jährige ist nicht mit dem Coronavirus infiziert.

Die Coronavirus-Verdachtsprobe, die per Rachenabstrich genommen worden war, wurde noch am Dienstagabend zum Labor nach Wien geschickt. Dort wurde diese in Absprache mit dem Gesundheitsamt der Stadt prioritär behandelt. Am Mittwochnachmittag kam das Ergebnis: Der Test fiel negativ aus. Die 31-jährige Salzburgerin, die mit Atemwegsbeschwerden ins Uniklinikum eingeliefert worden war, kann damit nach dem Epidemiegesetz nicht mehr zwangsweise im Spital festgehalten werden, sagte Michael Haybäck vom Amt für öffentliche Ordnung der Stadt Salzburg.

Bezüglich der Flucht der Patientin sei seitens der Behörden jedenfalls „alles Nötige in die Wege geleitet“ worden, hieß es. Die Suche nach der verschwundenen Frau war bald von Erfolg gekrönt gewesen: Die 31-Jährige konnte am Mittwochvormittag in ihrer Wohnung angetroffen werden. Sie sei laut Stadt Salzburg gegen 10.30 Uhr von Polizei und Rettung aufgegriffen worden.

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