26.01.2020 08:08 |

Suchaktion in Leogang

Freerider narrten Bergretter: Rechtsstreit droht

Drei Stunden, 20 Mann und 2760 Euro: Das ist die Bilanz eines Rettungseinsatzes der Leoganger-Bergrettung, die wegen wegen drei tschechischen Freeridern ausrückte. Doch der Einsatz am 28. Dezember 2019 stellte sich noch am selben Tag als vergeblich heraus. Das Geld für die Einsatzkosten haben die Retter seither noch immer nicht zurück erhalten. Ein Rechtsstreit droht. 

Fast ein Monat nach einem grundlosen Rettungseinsatz in Leogang wartet die Bergrettung noch immer auf 2760 Euro. Im Dezember hatten drei tschechische Freerider eine Suchaktion in dem Pinzgauer Skigebiet ausgelöst. Ohne Bescheid zu geben, fuhren die Snowboarder daraufhin selbstständig ins Tal. Jetzt sollen die Touristen für den dreistündigen Einsatz mit 20 Mann aufkommen. Bisher blieben die Tschechen die Rechnung jedoch schuldig. Den Alarm hätten sie „versehentlich über eine Handy-App ausgelöst“, behaupten sie. Bergrettungschef Balthasar Laireiter spricht von einer „Schutzbehauptung“. Nun droht ein Rechtsstreit, nicht zum ersten Mal. Pro Jahr muss Laireiter rund 80.000 Euro an Einsatzkosten mit Zwangsmaßnahmen eintreiben. Doch voerst will er „abwarten“.

Nikolaus Pichler
Nikolaus Pichler
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